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PNF - Modul 1&2
Mo. 02.11.2026 10:00
Ingelheim am Rhein

PNF steht für Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation. Das Üben von sinnvollen Aktivitäten steht im Vordergrund dieser Kurse. Da Patienten in der heutigen Zeit nicht mehr so lange bettlägerig sind und PNF auch bei ambulanten Patienten sowie im häuslichen und sportlichen Umfeld Anwendung findet, ist die Behandlung in liegenden Positionen nicht mehr zeitgemäß. Technischer Fortschritt ermöglicht frühe Belastungen auch mit modernen Hilfsmitteln, die physiologische Bewegungsabläufe fördern. Die Therapiemethoden sind darauf abgezielt, diese zu unterstützen. Im Sinne der internationalen Klassifikation von Funktionen (ICF) wird im Prozess des Clinical Reasonings analysiert, welche Körperstrukturen wie funktionieren müssen, um Alltagsaktivitäten bestmöglich – orientiert an den individuellen Bedürfnissen und Potenzialen des Patienten – zu fördern (fazilitieren). Die Rolle der Propriozeptoren als Feedbackrezeptoren, die auf Druck und Zug reagieren, sowohl zum Schutz der Körperstrukturen als auch zur Gewährleistung der automatischen und unbewussten Haltungskontrolle des Organismus, bestimmt die methodischen Vorgehensweisen dieser Therapie. Die Hände des Therapeuten werden nur dann und dort eingesetzt, wo es notwendig ist, um dem Gehirn Rückmeldung darüber zu geben, wie eine Bewegung erfolgen kann. Sie werden nicht – dem traditionellen Reiz-Reaktionsmodell des vorigen Jahrhunderts folgend – genutzt, um Bewegungen „anzubahnen“. Die Teilnehmer lernen dass sich Propriozeptoren nicht nur in Kapseln, Sehnen, Bändern und Muskelspindeln befinden, sondern vorwiegend in den Faszien dass Propriozeptoren auf Druck und Zug reagieren, um den automatischen Schutz des Organismus zu gewährleisten und diesem zu ermöglichen, sich auf die Auseinandersetzung mit seiner Umwelt zu fokussieren dass Propriozeptoren in ständiger Kommunikation mit dem vestibulären und visuellen System stehen, um den Haltungshintergrund sicherzustellen, der mit der exzentrischen Funktion der Antigravitationssynergien einhergeht dass Widerstand kognitive Strategien hervorruft, die mit konzentrischer Muskelfunktion verbunden sind die PNF-Muster in Alltagsaktivitäten zu erkennen und deren Bedeutung als spiralförmig, diagonal verlaufende Bewegungen zu verstehen, die eine größtmögliche Spannung der Faszien erzeugen und somit die Gelenkstabilität gewährleisten die Bedeutung der strukturellen Elastizität als Voraussetzung für exzentrische Muskelfunktion zu verstehen, um Bewegungen zu beschleunigen und möglichst ökonomisch auszuführen (Nutzung des Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus) Kursinformation Allgemein Grundsätzlich kann jedes Modul, das jeweils 40 Unterrichtseinheiten/Fortbildungspunkte beinhaltet, einzeln belegt werden. Als Weiterbildung zur Berechtigung der Abrechnung der Position „KG ZNS“ gemäß den Richtlinien der IKK (federführend für die deutschen Krankenkassen) müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden: Der Referent muss anerkannter IKK-Fachlehrer sein Der Teilnehmer muss über eine staatliche Anerkennung als „Krankengymnast“ oder „Physiotherapeut“ verfügen Zu Beginn der Weiterbildung ist eine mindestens einjährige Berufstätigkeit in Vollzeit (38,5 Std.) oder bei geringerer Wochenstundenzahl entsprechend länger nachzuweisen Der zeitliche Ablauf zwischen Beginn und Ende der Weiterbildung muss mindestens 6 Monate betragen und sollte innerhalb von 2 Jahren abgeschlossen werden Die Teilnahme an der Zertifikatsprüfung erfordert die Absolvierung von 120 Unterrichtseinheiten Modul 1 und Modul 2 müssen am gleichen Ort zusammen gebucht werden Kursinhalte Modul 1 (Grundkurs 1) Ganganalyse: ökonomisches Gehen beim Gesunden und bei Pathologien wie ICP, spastischer Parese, Ataxie, Schmerz, hyperkinetischen (Athetosen) und hypokinetischen (Parkinson) Syndromen Fazilitation des Gehens in unterschiedlichen relevanten Umweltsituationen Bewegungsanalyse und Therapie von Boden- und Rollstuhltransfers (z. B. bei Querschnittlähmung oder Schädelhirntrauma) Fazilitierung von Körperfunktionen zur strukturellen Sekundärprophylaxe bei chronischen Langzeitpatienten Kursinhalte Modul 2 (Grundkurs 2) Analyse von Greif- und Stützaktivitäten beim Gesunden und bei Pathologien wie spastischer Parese, Ataxie, peripherer Parese und Schmerzsyndromen (CRPS) Fazilitation von Stützaktivitäten für Greifbewegungen des kontralateralen Armes und für Transfers Fazilitation der präaktiven Schulterstabilisation für Greifaktivitäten und bimanuale Tätigkeiten Fazilitierung von Körperfunktionen zur strukturellen Sekundärprophylaxe bei chronischen Langzeitpatienten Hinweise Modul 1: 40 UEs/FP (4 Präsenztage + E-Learning) Modul 2: 40 UEs/FP (4 Präsenztage + E-Learning) Modul 3 inkl. Prüfungstag: 45 UEs/FP (5 Präsenztage) Gesamtumfang: 120 Unterrichtseinheiten/Fortbildungspunkte (inkl. 15 UEs/FP Hausarbeit)

Kursnummer PNF1-ING1-2611
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Gebühr: 1.040,00 €
N.A.P.-Ausbildung - Fachtherapeut für Neuro-Orthopädische Therapie N.A.P.® Modul 3: Klinisches Modul
Mo. 02.11.2026 10:00
Schwerin
Modul 3: Klinisches Modul

Funktionelle Aktivität beeinflusst Körperfunktionen und formt Körperstrukturen. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten zu befähigen, selbst aktiv zu werden, anstatt nur passiv behandelt zu werden. Die Neuro-orthopädische Aktivitätsabhängige Plastizität (N.A.P.®) ist ein interdisziplinäres Konzept, das in der orthopädischen, neurologischen, traumatologischen und sportphysiotherapeutischen Rehabilitation sowie in der Prävention Anwendung findet. Plastizität bedeutet Anpassung und Veränderung. N.A.P.® basiert auf der Erkenntnis, dass funktionelle Bewegungsvorgänge Körperstrukturen formen und verbessern. Therapeutinnen und Therapeuten lernen, manualtherapeutische mit neurophysiologischen Prinzipien zu verbinden, um motorisches Lernen gezielt zu stimulieren. Behandlungsspektrum Chronische Schmerzsyndrome: Migräne, Tinnitus, Schwindel, Fibromyalgie Orthopädische Krankheitsbilder: Bandscheibenvorfälle, Arthrosen, Gelenkersatz, Kiefergelenksprobleme Traumatische Verletzungen: Knochen-, Band- und Kapselverletzungen, Schleudertrauma, Plexusparese Neurologische Erkrankungen: Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Tumor, Multiple Sklerose, Parkinson Funktionelle Bereiche: Atmung, Schlucken, Nahrungsaufnahme Die Weiterbildung ist praxisorientiert aufgebaut (ca. 70 % Praxis / 30 % Theorie). Die vermittelten Techniken lassen sich nach jedem Modul direkt im beruflichen Alltag anwenden. Ausbildungsstruktur Modul 1: LWS | Becken | Untere Extremität [25 FP] Modul 2: HWS | BWS | Kiefer | Obere Extremität [25 FP] Modul 3: Klinisches Modul [40 FP] Inhalte Modul 3 Neuro-orthopädische Therapie orthopädischer/traumatologischer Fallbeispiele (z. B. Plexusparese, CRPS, Epicondylitis, HWS-Beschleunigungstrauma, CMD, Frozen Shoulder) Neuro-orthopädische Therapie neurologischer Fallbeispiele (z. B. Parkinson, MS, SHT, ICP, Apoplex) Handlungsempfehlungen bei spastischen und schlaffen Paresen sowie Ataxie Handlungsempfehlungen bei chronischen Schmerzen Randomisiertes Üben und differenzielle Trainingsgestaltung Nach erfolgreicher Teilnahme am dritten Modul besteht die Möglichkeit, in die N.A.P.-Therapeutenliste aufgenommen zu werden. Die strukturierte und praxisnahe Ausbildung ermöglicht es, neurophysiologische und biomechanische Ansätze unmittelbar in den Behandlungsalltag zu integrieren und alltagsrelevante Bewegungsabläufe nachhaltig zu optimieren.

Kursnummer NAP3-Sw-2611
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Gebühr: 640,00 €
Neuroglymphatik und Therapieansätze aus dem N.A.P. Das glymphatische System verstehen – Zusammenhänge erkennen – Therapie gezielt anwenden
Do. 05.11.2026 19:00
Das glymphatische System verstehen – Zusammenhänge erkennen – Therapie gezielt anwenden

Zielgruppe Dieses Webinar richtet sich an Physiotherapeut:innen, Ergotherapeut:innen, Logopäd:innen sowie weitere therapeutisch und medizinisch Interessierte, die ihr Wissen über aktuelle neurophysiologische Zusammenhänge erweitern und Therapieansätze in ihre tägliche Praxis und/oder den eigenen Alltag als Ritual integrieren möchten. Kursbeschreibung Das glymphatische System hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der spannendsten Forschungsgebiete der Neurowissenschaft entwickelt. Es spielt eine entscheidende Rolle bei der Reinigung des Gehirns, dem Abtransport von Stoffwechselprodukten und der Aufrechterhaltung der neuronalen Gesundheit. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen Zusammenhänge zwischen einer gestörten glymphatischen Funktion und neurologischen sowie neurodegenerativen Erkrankungen. In diesem Webinar erhalten die Teilnehmenden einen fundierten Einblick in die Anatomie und Funktion des neuroglymphatischen Systems sowie den aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstand. Neben einer praxisnahen Einzelfallstudie werden bisherige therapeutische Ansätze kritisch betrachtet und mit Interventionen aus dem N.A.P.-Konzept (Neuroorthopädische Aktivitätsabhängige Plastizität) verknüpft. Ergänzend wird die Bedeutung von Ernährung und Lebensstil für die Funktion des glymphatischen Systems beleuchtet. Der Schwerpunkt liegt auf der praktischen Umsetzung in der Therapie und im Alltag. Die Teilnehmenden bekommen einen Einblick in relevante Tests, therapeutische Techniken sowie leicht umsetzbare Eigenübungen, die unmittelbar in den Praxis- und Therapiealltag integriert werden können. Inhalte Theoretischer Hintergrund des neuroglymphatischen Systems Anatomie und Physiologie der Neuroglymphatik Aktueller wissenschaftlicher Forschungsstand Vorstellung und Diskussion einer Einzelfallstudie Bisherige therapeutische Ansätze und deren Evidenz Therapieansätze aus dem N.A.P.-Konzept Klinische Tests und Befundmöglichkeiten Praktische N.A.P.-Techniken Eigenübungen für Patient:innen Ernährung und ihre Bedeutung für das glymphatische System Zusammenhang zwischen Neuroglymphatik und neurologischen sowie weiteren relevanten Krankheitsbildern Lernziele Nach dem Webinar können die Teilnehmenden: die Anatomie und Funktion des neuroglymphatischen Systems verstehen. den Zusammenhang zwischen Neurolymphatik und Gesundheit einordnen. mögliche Auswirkungen einer gestörten glymphatischen Funktion auf verschiedene Krankheitsbilder erkennen. den aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstand kritisch bewerten und in ihre therapeutische Entscheidungsfindung einbeziehen. ausgewählte Untersuchungs- und Testverfahren anwenden. therapeutische Techniken aus dem N.A.P.-Konzept gezielt einsetzen. Patient:innen zu Eigenübungen und ernährungsbezogenen Maßnahmen beraten, welche die Funktion des glymphatischen Systems unterstützen können. Ihr Nutzen Dieses Webinar verbindet aktuelle Wissenschaft mit klinischer Praxis. Sie erhalten ein vertieftes Verständnis über die Bedeutung der Neuroglymphatik für neurologische und funktionelle Erkrankungen und erweitern Ihr therapeutisches Repertoire um praxiserprobte Untersuchungs- und Behandlungstechniken aus dem N.A.P.-Konzept. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete therapeutische Maßnahmen zu übersetzen und damit die Behandlungsmöglichkeiten Ihrer Patient:innen zu erweitern. Hinweis: Das Webinar orientiert sich an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zum glymphatischen System und verbindet diese mit klinischer Erfahrung sowie Therapieansätzen aus dem N.A.P.-Konzept.

Kursnummer WEBNPT2611
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Gebühr: 59,00 €
Webinarreihe - vom Teller in die Zelle - Darmgesundheit - auch bei Neurodegenerativen Erkrankungen
Do. 05.11.2026 19:30
Online

Ernährung//Verdauung/Immunsystem - der unterstützte Therapiehebel Was passiert zwischen Gabel und Gewebe? Zwei Patienten, gleiche Diagnose, gleiche Therapie – völlig unterschiedliche Verläufe.
 Der Unterschied liegt oft nicht in der Behandlung, sondern im Stoffwechsel.
 Diese Webinarreihe zeigt, wie Ernährung, Darm, Mikronährstoffe und Immunsystem darüber entscheiden, ob Therapie wirkt oder verpufft.
 Wir übersetzen Biochemie in Praxis: verständlich, relevant und sofort anwendbar anhand von praktischen Beispielen. Mehr Wirkung. Weniger Rätselraten. Therapie, die in der Zelle ankommt. Was dich erwartet: Eine kompakte Webinarreihe über die Hebel, die Therapie wirksamer machen. Makronutrienten 1 - Kohlenhydrate - Proteine Makronutrienten 2 - Fette Medikamente und Mikronährstoffe Wundheilung Darmgesundheit - Parkinson/MS/Neurodegenerative Erkrankung Erschöpfungssyndrome - Schilddrüse und Mitochondrien Sport und Leistungsfähigkeit Schwangerschaft/Kinder/Jugendliche Kein Ernährungsdogma - sondern ein Werkzeugkasten für bessere Therapieergebnisse Alle Webinare sind einzeln buchbar – eine feste Reihenfolge oder eine gemeinsame Buchung ist nicht erforderlich. Darmgesundheit - auch bei Neurodegenerativen Erkrankungen Das Gehirn beginnt im Darm Unser Darm hat eine direkte Glasfaserleitung ins Gehirn. So ist es nicht verwunderlich, dass Entzündungen, Fehlbesiedlung und Nährstoffmängel direkt den Krankheitsverlauf beeinflussen. In diesem Webinar: wie das Mikrobiom Neuroinflammation steuert warum Leaky Gut das Gehirn „stresst“ was Ernährung hier bewirken kann Neue Perspektiven für scheinbar „rein neurologische“ Erkrankungen.

Kursnummer WEBDNE2611
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Gebühr: 59,00 €
Manuelle Schlucktherapie - Modul III
Fr. 06.11.2026 13:00
Elzach

Diese Fortbildungsreihe stellt eine tiefgehende und praxisorientierte Weiterbildung dar, die speziell für Fachkräfte aus den Bereichen Logopädie, klinische Linguistik, Ergotherapie, Physiotherapie und Medizin konzipiert wurde. Im Seminar für Manuelle Schlucktherapie werden sowohl Elemente der NAP® als auch Ansätze aus der sequentiellen Betrachtung von Schluck- und Atemvorgängen integriert, wie sie auch in der Therapie des Facio-Oralen Trakts (F.O.T.T.®) Anwendung finden. Ziel ist es, die Bedeutung der posturalen Kontrolle als zentralen Faktor in der Schluck- und Atemkoordination zu erkennen und gezielt zu fördern. Im Rahmen des Seminars erwerben die Teilnehmenden vertiefte Kenntnisse, um limbisch gesteuerte sowie vegetativ bedingte Schutzmechanismen, die nach Verletzungen oder Erkrankungen auftreten, zu analysieren und therapeutisch zu behandeln. Diese Schutzreaktionen führen häufig zu einer erhöhten Steifheit in den an Sprache, Kaubewegungen und insbesondere der Atmung beteiligten Muskulaturen. Zudem kann eine verminderte Elastizität der Faszien die Beweglichkeit der Nerven beeinträchtigen. Das Gesamtkonzept der Weiterbildung basiert auf der Überzeugung, dass die gezielte Förderung der posturalen Kontrolle nicht nur den physiologischen Schluckvorgang optimiert, sondern auch die gesamte Atemkoordination verbessert. Die Weiterbildung Manuelle Schlucktherapie wird als Präsenzveranstaltung angeboten und richtet sich an Fachkräfte, die manuelle Techniken mit strukturierten therapeutischen Abläufen kombinieren möchten. Die vermittelten Methoden eignen sich sowohl für wache als auch für schwer betroffene Patientinnen und Patienten, etwa für Menschen mit Beatmung oder Bewusstseinsstörungen. Auch Personen mit Sprech- und Stimmstörungen, die auf zentrale oder periphere Ursachen wie myofunktionelle Störungen zurückzuführen sind, profitieren von diesen praxisnahen Techniken. So entsteht ein ganzheitlicher Ansatz, der theoretische Grundlagen und praktische Übungen wirkungsvoll miteinander verbindet. Ausbildungsaufbau: Modul 1 Modul 2 Modul 3 Kursinhalte Modul 3 Therapie-Module Patientenbehandlung in Kleingruppen Videofeedback und erweiterte Therapieplanung Vertiefung der Behandlungsmethoden für eine bedürfnisorientierte Therapie Zertifizierung Nach Absolvierung aller Module besteht die Möglichkeit, an einer Lernkontrolle teilzunehmen. Der erfolgreiche Abschluss berechtigt zur Aufnahme in die Manuelle Schlucktherapie-Therapeutenliste. Diese dient dazu, qualifizierte Therapeutinnen und Therapeuten empfehlen zu können.

Kursnummer MSch3-ELZ-2611
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Gebühr: 390,00 €
Aktivität für Spastizität nach N.A.P.
So. 08.11.2026 10:00
Berlin

Seit, Mitte der 1980er Jahren ist es wissenschaftlich erwiesen, dass Lernen auf Aktivitätsebene erfolgt. Dies bedeutet, dass zur Erlangung einer Fähigkeit im Alltag, z.B. einen Gegenstand mit der Hand zu greifen oder eine Treppe zu steigen, das Trainieren der hierfür benötigten Körperstrukturen und -funktionen - Handgelenksbeweglichkeit oder Kraft der Oberschenkelmuskulatur – nicht genügt, um Lernen zu ermöglichen. Eine absolute Voraussetzung für die Festigung des geübten ist, dass der Lernende mit einem für ihn relevanten Problem konfrontiert wird, genügend Aufmerksamkeit während der Versuche sein motorisches Problem zu lösen aufrechterhält, und Erfolg dabei erlebt. Kursinhalte Definition von Spastik Definition des „Upper Motor Neuron Syndromes“ (UMNS) Ursachen spastischer Zustände Pathophysiologische Modelle Einfluss psycho-emotionaler Zustände auf den Tonus Variabilität klinischer Erscheinungsbilder Standardisierte Befunderhebung und Therapiedokumentation Auslöse- und Verstärkungsfaktoren von Spastik Formulieren von Behandlungszielen und individuelle Therapieplanung Besonderheiten von Schlaganfall, MS, infantile Cerebralparese und Querschnittslähmung

Kursnummer AFS-B5-2611
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Gebühr: 360,00 €
N.A.P.-Ausbildung - Fachtherapeut für Neuro-Orthopädische Therapie N.A.P.® Modul 3: Klinisches Modul
Di. 10.11.2026 10:00
Berlin
Modul 3: Klinisches Modul

Funktionelle Aktivität beeinflusst Körperfunktionen und formt Körperstrukturen. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten zu befähigen, selbst aktiv zu werden, anstatt nur passiv behandelt zu werden. Die Neuro-orthopädische Aktivitätsabhängige Plastizität (N.A.P.®) ist ein interdisziplinäres Konzept, das in der orthopädischen, neurologischen, traumatologischen und sportphysiotherapeutischen Rehabilitation sowie in der Prävention Anwendung findet. Plastizität bedeutet Anpassung und Veränderung. N.A.P.® basiert auf der Erkenntnis, dass funktionelle Bewegungsvorgänge Körperstrukturen formen und verbessern. Therapeutinnen und Therapeuten lernen, manualtherapeutische mit neurophysiologischen Prinzipien zu verbinden, um motorisches Lernen gezielt zu stimulieren. Behandlungsspektrum Chronische Schmerzsyndrome: Migräne, Tinnitus, Schwindel, Fibromyalgie Orthopädische Krankheitsbilder: Bandscheibenvorfälle, Arthrosen, Gelenkersatz, Kiefergelenksprobleme Traumatische Verletzungen: Knochen-, Band- und Kapselverletzungen, Schleudertrauma, Plexusparese Neurologische Erkrankungen: Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Tumor, Multiple Sklerose, Parkinson Funktionelle Bereiche: Atmung, Schlucken, Nahrungsaufnahme Die Weiterbildung ist praxisorientiert aufgebaut (ca. 70 % Praxis / 30 % Theorie). Die vermittelten Techniken lassen sich nach jedem Modul direkt im beruflichen Alltag anwenden. Ausbildungsstruktur Modul 1: LWS | Becken | Untere Extremität [25 FP] Modul 2: HWS | BWS | Kiefer | Obere Extremität [25 FP] Modul 3: Klinisches Modul [40 FP] Inhalte Modul 3 Neuro-orthopädische Therapie orthopädischer/traumatologischer Fallbeispiele (z. B. Plexusparese, CRPS, Epicondylitis, HWS-Beschleunigungstrauma, CMD, Frozen Shoulder) Neuro-orthopädische Therapie neurologischer Fallbeispiele (z. B. Parkinson, MS, SHT, ICP, Apoplex) Handlungsempfehlungen bei spastischen und schlaffen Paresen sowie Ataxie Handlungsempfehlungen bei chronischen Schmerzen Randomisiertes Üben und differenzielle Trainingsgestaltung Nach erfolgreicher Teilnahme am dritten Modul besteht die Möglichkeit, in die N.A.P.-Therapeutenliste aufgenommen zu werden. Die strukturierte und praxisnahe Ausbildung ermöglicht es, neurophysiologische und biomechanische Ansätze unmittelbar in den Behandlungsalltag zu integrieren und alltagsrelevante Bewegungsabläufe nachhaltig zu optimieren.

Kursnummer NAP3-B1-2611
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Gebühr: 620,00 €
Webinarreihe - vom Teller in die Zelle - Erschöpfungssyndrome - Schilddrüse und Mitochondrien
Do. 12.11.2026 19:00
Online

Ernährung//Verdauung/Immunsystem - der unterstützte Therapiehebel Was passiert zwischen Gabel und Gewebe? Zwei Patienten, gleiche Diagnose, gleiche Therapie – völlig unterschiedliche Verläufe.
 Der Unterschied liegt oft nicht in der Behandlung, sondern im Stoffwechsel.
 Diese Webinarreihe zeigt, wie Ernährung, Darm, Mikronährstoffe und Immunsystem darüber entscheiden, ob Therapie wirkt oder verpufft.
 Wir übersetzen Biochemie in Praxis: verständlich, relevant und sofort anwendbar anhand von praktischen Beispielen. Mehr Wirkung. Weniger Rätselraten. Therapie, die in der Zelle ankommt. Was dich erwartet: Eine kompakte Webinarreihe über die Hebel, die Therapie wirksamer machen. Makronutrienten 1 - Kohlenhydrate - Proteine Makronutrienten 2 - Fette Medikamente und Mikronährstoffe Wundheilung Darmgesundheit - Parkinson/MS/Neurodegenerative Erkrankung Erschöpfungssyndrome - Schilddrüse und Mitochondrien Sport und Leistungsfähigkeit Schwangerschaft/Kinder/Jugendliche Kein Ernährungsdogma - sondern ein Werkzeugkasten für bessere Therapieergebnisse Alle Webinare sind einzeln buchbar – eine feste Reihenfolge oder eine gemeinsame Buchung ist nicht erforderlich. Erschöpfungssyndrome - Schilddrüse und Mitochondrien Wenn die Batterie leer ist Fatigue, Brain Fog, Burnout, Hashimoto – Müde trotz Urlaub. Bei Antriebslosigkeit fehlt nicht die Motivation, sondern die Zellenergie. Oft liegt die Ursache in den Mitochondrien. Wenn die Kraftwerke ausbrennen und nicht anfeuern. Du erfährst: Was Mitochondrien alles können und was sie gerne essen warum die Schilddrüse ohne Mikronährstoffe nicht funktioniert was wirklich hilft bei chronischer Erschöpfung Für alle, deren Patienten „einfach nicht mehr können“.

Kursnummer WEBESM2611
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Gebühr: 59,00 €
Prüfungskurs Fachtherapeut N.A.P.®
Sa. 14.11.2026 09:00
Berlin

Prüfungskurs Im 2 tägigen Prüfungskurs zur Anerkennung zum Neuro-Orthopädischen Fachtherapeuten befinden sich die Teilnehmer während des gesamten Kurses in Prüfungssituation. Sie werden unter dem Aspekt des problemorientierten Lernens supervidiert und bewertet. Kursinhalte : Vorstellung individueller Fallbeispiele auf Grundlage des Clinical Reasoning kurzfristige Behandlungsansätze entwickeln und begründen langfristige Strategien für Patienten entwickeln, begründen und diskutieren Mitzubringen ist: eine Videodokumentation der Alltagsbedürfnisse ihres Patienten eine schriftliche Ausarbeitung der klinischen Hypothesen und Tests/Parameter die schriftliche Therapiezielformulierung nach der Internationalen Klassifikation von Funktion (ICF; WHO 2000) die schriftliche Therapieplanung über mindestens 3 Übungen eine Videodokumentation einer Therapieeinheit dieser Übungen Es erfolgt zudem eine schriftliche Lernkontrolle mit 15 Fragen. Alle Prüfungsteile sind erfolgreich bestanden beim Erlangen von 65 % der Kompetenzfähigkeit. Zielgruppe Therapeuten, die sich im Fachbereich Neuro-Orthopädie spezialisieren und zertifizieren möchte.

Kursnummer NAP4-B1-2611
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Gebühr: 290,00 €
N.A.P. ® Neuromotorische Therapie nach Renata Horst Entwicklung und Kindheit – vom Saugen zur motorischen Selbstständigkeit
Sa. 14.11.2026 15:00
Hamburg
Entwicklung und Kindheit – vom Saugen zur motorischen Selbstständigkeit

Neuromotorische Therapie nach Renata Horst Entwicklung und Kindheit – vom Saugen zur motorischen Selbstständigkeit Neuroorthopädische Therapie im Kindesalter auf Grundlage des N.A.P.®-Konzepts Kursbeschreibung Wie entwickelt ein Kind die Fähigkeit, seinen Kopf zu kontrollieren, zu saugen und zu schlucken, sich abzustützen, seine Körperposition zu verändern, zu greifen und schließlich selbstständig zu stehen und zu gehen? Welche biomechanischen und neurophysiologischen Voraussetzungen sind dafür erforderlich? Wie hängen Wahrnehmung, Haltung und Bewegung miteinander zusammen? Und wie können wir therapeutisch Einfluss nehmen, wenn die Entwicklung dieser Fähigkeiten beeinträchtigt ist? Im Mittelpunkt dieses praxisorientierten Kurses steht das Verständnis der funktionellen Zusammenhänge zwischen neuronaler Organisation, sensorischer Verarbeitung, muskuloskelettalen Voraussetzungen und motorischer Entwicklung. Auf Grundlage des von Renata Horst entwickelten N.A.P.®-Konzepts lernen die Teilnehmenden, kindliche Bewegungsstrategien zu beobachten, funktionell zu analysieren und daraus individuelle therapeutische Maßnahmen abzuleiten. Nicht die Anwendung festgelegter Behandlungsschemata, sondern das individuelle Aktivitätsziel des Kindes bestimmt die therapeutische Vorgehensweise. Grundlage dafür ist das Clinical Reasoning im Sinne des biopsychosozialen Modells der ICF. Anhand ausgewählter Fallbeispiele aus der Säuglings- und Kindertherapie werden neurophysiologische und biomechanische Zusammenhänge mit praktischen Interventionen verknüpft. Die Teilnehmenden erfahren, wie durch gezielte manuelle Unterstützung während sinnvoller, aktiver Handlungen biomechanische Voraussetzungen verbessert, funktionelle Bewegungsstrategien unterstützt und motorische Lernprozesse gefördert werden können. Der Kurs bietet sowohl einen fundierten Einstieg in die neuromotorische Kindertherapie als auch neue Perspektiven für Therapeutinnen und Therapeuten mit pädiatrischer Berufserfahrung. Kursinhalte 1. Motorische Entwicklung und neuronale Organisation Meilen- und Grenzsteine der sensomotorischen Entwicklung Bedeutung frühkindlicher Reflexe im Kontext der motorischen Entwicklung Sensorische Verarbeitung, Propriozeption und vestibuläre Organisation Zusammenspiel von Wahrnehmung, Haltung und Bewegung Motorisches Lernen und Entwicklung individueller Bewegungsstrategien Bedeutung von Motivation, Aufmerksamkeit und aktiver Problemlösung Einfluss vegetativer und emotionaler Regulationsprozesse auf Haltung und Bewegung 2. Funktionelle Anatomie und Biomechanik Funktionelle Zusammenhänge zwischen Kopfgelenken, Halswirbelsäule und zervikothorakalem Übergang Biomechanische Voraussetzungen der Kopfkontrolle und ihre Bedeutung für Saugen, Schlucken und Orientierung Entwicklung der Stützaktivität und Belastungsübernahme über die oberen Extremitäten Funktionelle Bedeutung der Beckenaufrichtung und der pelvitrochantären Muskulatur Zusammenspiel von Wirbelsäule, Thorax, Becken und Extremitäten bei Bewegungsübergängen Entwicklung der Fußfunktion und ausgewählte kindliche Fußfehlstellungen Biomechanische Voraussetzungen für Gleichgewicht, Aufrichtung und Fortbewegung 3. Funktionelle Bewegungsanalyse und Clinical Reasoning Beobachtung und Analyse individueller kindlicher Bewegungsstrategien Erkennen funktioneller Ressourcen und Einschränkungen Zusammenhang zwischen Körperfunktionen, Aktivitäten und Teilhabe Entwicklung therapeutischer Hypothesen aus der Bewegungsbeobachtung Formulierung individueller, alltagsrelevanter Aktivitätsziele Auswahl und Anpassung therapeutischer Maßnahmen Überprüfung der Intervention anhand funktioneller Veränderungen 4. Aktivitätsorientierte Therapie nach N.A.P.® Fazilitation von Kopfkontrolle, Stützaktivität und Bewegungsübergängen Therapeutische Unterstützung beim Drehen, Fortbewegen, Krabbeln und Aufrichten Förderung funktioneller Greif-, Stütz- und Handlungsaktivitäten Gezielte manuelle Interventionen während aktiver, sinnvoller Handlungen Einsatz taktiler und propriozeptiver Informationen zur Unterstützung der Bewegungsorganisation Anpassung therapeutischer Handkontakte an die Eigenaktivität des Kindes Förderung von Gleichgewicht, Koordination und funktioneller Mobilität Aktivitätsorientierte Interventionen bei ausgewählten neurologischen und neuroorthopädischen Krankheitsbildern, beispielsweise infantiler Zerebralparese (ICP), Schädel-Hirn-Trauma (SHT) und Ataxie Funktionelles Gang- und Treppentraining mit und ohne Hilfsmittel 5. Praktische Anwendung therapeutischer Techniken Demonstration und praktisches Erproben ausgewählter N.A.P.®-Techniken Funktionelle Bewegungsanalyse als Ausgangspunkt der Intervention Gezielte Unterstützung biomechanischer Voraussetzungen während aktiver Bewegungen Anpassung der Grifftechniken an unterschiedliche funktionelle Anforderungen Wahrnehmung und Beurteilung unmittelbarer Veränderungen der Bewegungsorganisation Übertragung der erlernten Prinzipien auf unterschiedliche therapeutische Situationen Im Vordergrund steht nicht das isolierte Erlernen vorgegebener Grifftechniken, sondern das Verständnis, wann, warum und mit welchem funktionellen Ziel eine bestimmte therapeutische Unterstützung sinnvoll ist. Methodisch-didaktisches Vorgehen Die Inhalte werden anhand klinischer Fragestellungen, ausgewählter Videobeispiele, funktioneller Bewegungsanalysen, Demonstrationen und praktischer Übungen vermittelt. Ausgehend von einer konkreten Aktivität werden die dafür notwendigen biomechanischen und neurophysiologischen Voraussetzungen analysiert. Darauf aufbauend entwickeln die Teilnehmenden therapeutische Hypothesen, erproben geeignete Interventionen und überprüfen deren Wirkung auf die angestrebte Aktivität. Die praktischen Übungen dienen nicht dem Einüben starrer Technikfolgen, sondern dem Verständnis der zugrunde liegenden Prinzipien und ihrer flexiblen Anwendung. Unterschiedliche Aufgabenstellungen und variable Übungsbedingungen unterstützen die Übertragung auf individuelle therapeutische Situationen. Die Auswahl und Vertiefung der Fallbeispiele orientieren sich an den klinischen Fragestellungen und Lernbedürfnissen der Teilnehmenden. Die funktionell-anatomischen und neurophysiologischen Zusammenhänge werden unmittelbar anhand praktischer Beispiele erarbeitet. Dabei werden die unterschiedlichen beruflichen Perspektiven der Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie bewusst einbezogen. Lernziele Nach Abschluss des Kurses können die Teilnehmenden: grundlegende sensomotorische Entwicklungsprozesse beschreiben und aus funktionell-anatomischer und neurophysiologischer Perspektive analysieren, Zusammenhänge zwischen neuronaler Organisation, sensorischer Verarbeitung und biomechanischen Voraussetzungen erkennen, individuelle motorische Strategien beobachten und funktionell beurteilen, Zusammenhänge zwischen beeinträchtigten Körperfunktionen und eingeschränkten Aktivitäten erkennen, Ressourcen und funktionelle Einschränkungen im Rahmen alltagsrelevanter Bewegungsaufgaben identifizieren, klinische Hypothesen und individuelle therapeutische Aktivitätsziele formulieren, ausgewählte N.A.P.®-Techniken zur Unterstützung kindlicher Aktivitäten praktisch erproben und gezielt einsetzen, therapeutische Maßnahmen an die individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse eines Kindes anpassen, die Wirkung therapeutischer Interventionen anhand funktioneller Veränderungen beurteilen. Zielgruppe Der Kurs richtet sich an Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten sowie Logopädinnen und Logopäden, die bereits mit Säuglingen und Kindern arbeiten oder einen Einstieg in die pädiatrische Therapie suchen. Ausdrücklich angesprochen sind auch Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger sowie Therapeutinnen und Therapeuten ohne bisherige Erfahrung in der Kindertherapie, die ein grundlegendes Verständnis für die sensomotorische Entwicklung, funktionelle Zusammenhänge und aktivitätsorientierte therapeutische Interventionen erwerben möchten. Erfahrene Therapeutinnen und Therapeuten erhalten die Möglichkeit, ihre bisherigen Behandlungsstrategien aus einer neuroorthopädischen Perspektive zu reflektieren und neue therapeutische Handlungsmöglichkeiten kennenzulernen. Die Inhalte sind für alle drei Berufsgruppen gleichermaßen relevant. Unterschiedliche fachliche Vorkenntnisse werden im Kurs berücksichtigt. Voraussetzungen Abgeschlossene Berufsausbildung oder Studium in Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie. Vorkenntnisse in der Kindertherapie oder eine vorherige N.A.P.®-Ausbildung sind nicht erforderlich. Auch vertiefte anatomische Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Die für das Verständnis der therapeutischen Interventionen relevanten funktionell-anatomischen und neurophysiologischen Zusammenhänge werden im Kurs anhand konkreter Bewegungsaufgaben verständlich vermittelt. Ergänzende Lernmaterialien und Nachbetreuung Zur Unterstützung des Transfers in die therapeutische Praxis stehen ergänzende Lernmaterialien im Digitalcampus der N.A.P.® Akademie zur Verfügung. Dazu gehören ausgewählte Demonstrationen funktioneller Aktivitäten und therapeutischer Vorgehensweisen. Ergänzend werden Übungen zum Treppensteigen anhand eines Modells veranschaulicht. Auch nach Abschluss des Kurses besteht die Möglichkeit, Fragen zu den vermittelten Inhalten und deren Umsetzung in der therapeutischen Praxis zu stellen. Weiterführende Qualifikation – N.A.P.®-Ausbildung Dieser Kurs vermittelt einen praxisorientierten Einblick in die neuroorthopädische Kindertherapie und ausgewählte therapeutische Techniken des N.A.P.®-Konzepts. Wer mehr Sicherheit in der praktischen Anwendung der N.A.P.®-Grifftechniken gewinnen und seine therapeutischen Fertigkeiten systematisch vertiefen möchte, kann diese Kompetenzen im Rahmen der weiterführenden N.A.P.®-Ausbildung ausbauen. Die umfassende Ausbildung ermöglicht eine intensivere Auseinandersetzung mit den funktionell-anatomischen und neurophysiologischen Grundlagen, dem Clinical Reasoning sowie der gezielten Anwendung therapeutischer Techniken bei unterschiedlichen neurologischen und orthopädischen Krankheitsbildern. Die N.A.P.®-Ausbildung ist keine Voraussetzung für diesen Kinderkurs, sondern bietet eine weiterführende Qualifikation zur Vertiefung der praktischen Handlungskompetenz. Besonderheit des Kurskonzepts Im Mittelpunkt steht nicht das isolierte Erlernen einzelner Behandlungstechniken oder die vollständige Bearbeitung bestimmter Krankheitsbilder. Entscheidend ist das Verständnis, warum eine therapeutische Intervention in einer bestimmten Situation sinnvoll ist, wie sie die funktionellen Voraussetzungen einer Aktivität beeinflusst und woran ihre Wirksamkeit erkannt werden kann. Die Teilnehmenden entwickeln damit die Grundlage, therapeutische Entscheidungen individuell, zielgerichtet und nachvollziehbar zu treffen. Dozentin: Renata Horst, MSc Neurorehabilitation, Entwicklerin des N.A.P.®-Konzepts

Kursnummer EKSR-HH2-2611
Kursdetails ansehen
Gebühr: 455,00 €
PNF – anerkannter Grundkurs Weiterbildung PNF- Grundkurs
Mo. 16.11.2026 11:00
Hamburg
Weiterbildung PNF- Grundkurs

PNF steht für Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation. Das Üben von sinnvollen Aktivitäten steht im Vordergrund dieser Kurse. Da Patienten in der heutigen Zeit nicht mehr so lange bettlägerig sind und PNF auch bei ambulanten Patienten sowie im häuslichen und sportlichen Umfeld Anwendung findet, ist die Behandlung in liegenden Positionen nicht mehr zeitgemäß. Technischer Fortschritt ermöglicht frühe Belastungen auch mit modernen Hilfsmitteln, die physiologische Bewegungsabläufe fördern. Die Therapiemethoden sind darauf abgezielt, diese zu unterstützen. Im Sinne der internationalen Klassifikation von Funktionen (ICF) wird im Prozess des Clinical Reasonings analysiert, welche Körperstrukturen wie funktionieren müssen, um Alltagsaktivitäten bestmöglich – orientiert an den individuellen Bedürfnissen und Potenzialen des Patienten – zu fördern (fazilitieren). Die Rolle der Propriozeptoren als Feedbackrezeptoren, die auf Druck und Zug reagieren, sowohl zum Schutz der Körperstrukturen als auch zur Gewährleistung der automatischen und unbewussten Haltungskontrolle des Organismus, bestimmt die methodischen Vorgehensweisen dieser Therapie. Die Hände des Therapeuten werden nur dann und dort eingesetzt, wo es notwendig ist, um dem Gehirn Rückmeldung darüber zu geben, wie eine Bewegung erfolgen kann. Sie werden nicht – dem traditionellen Reiz-Reaktionsmodell des vorigen Jahrhunderts folgend – genutzt, um Bewegungen „anzubahnen“. Die Teilnehmer lernen dass sich Propriozeptoren nicht nur in Kapseln, Sehnen, Bändern und Muskelspindeln befinden, sondern vorwiegend in den Faszien dass Propriozeptoren auf Druck und Zug reagieren, um den automatischen Schutz des Organismus zu gewährleisten und diesem zu ermöglichen, sich auf die Auseinandersetzung mit seiner Umwelt zu fokussieren dass Propriozeptoren in ständiger Kommunikation mit dem vestibulären und visuellen System stehen, um den Haltungshintergrund sicherzustellen, der mit der exzentrischen Funktion der Antigravitationssynergien einhergeht dass Widerstand kognitive Strategien hervorruft, die mit konzentrischer Muskelfunktion verbunden sind die PNF-Muster in Alltagsaktivitäten zu erkennen und deren Bedeutung als spiralförmig, diagonal verlaufende Bewegungen zu verstehen, die eine größtmögliche Spannung der Faszien erzeugen und somit die Gelenkstabilität gewährleisten die Bedeutung der strukturellen Elastizität als Voraussetzung für exzentrische Muskelfunktion zu verstehen, um Bewegungen zu beschleunigen und möglichst ökonomisch auszuführen (Nutzung des Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus) Kursinformation Allgemein Grundsätzlich kann jedes Modul, das jeweils 40 Unterrichtseinheiten/Fortbildungspunkte beinhaltet, einzeln belegt werden. Als Weiterbildung zur Berechtigung der Abrechnung der Position „KG ZNS“ gemäß den Richtlinien der IKK (federführend für die deutschen Krankenkassen) müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden: Der Referent muss anerkannter IKK-Fachlehrer sein Der Teilnehmer muss über eine staatliche Anerkennung als „Krankengymnast“ oder „Physiotherapeut“ verfügen Zu Beginn der Weiterbildung ist eine mindestens einjährige Berufstätigkeit in Vollzeit (38,5 Std.) oder bei geringerer Wochenstundenzahl entsprechend länger nachzuweisen Der zeitliche Ablauf zwischen Beginn und Ende der Weiterbildung muss mindestens 6 Monate betragen und sollte innerhalb von 2 Jahren abgeschlossen werden Die Teilnahme an der Zertifikatsprüfung erfordert die Absolvierung von 120 Unterrichtseinheiten Modul 1 und Modul 2 müssen am gleichen Ort zusammen gebucht werden Kursinhalte Modul 1 (Grundkurs 1) Ganganalyse: ökonomisches Gehen beim Gesunden und bei Pathologien wie ICP, spastischer Parese, Ataxie, Schmerz, hyperkinetischen (Athetosen) und hypokinetischen (Parkinson) Syndromen Fazilitation des Gehens in unterschiedlichen relevanten Umweltsituationen Bewegungsanalyse und Therapie von Boden- und Rollstuhltransfers (z. B. bei Querschnittlähmung oder Schädelhirntrauma) Fazilitierung von Körperfunktionen zur strukturellen Sekundärprophylaxe bei chronischen Langzeitpatienten Kursinhalte Modul 2 (Grundkurs 2) Analyse von Greif- und Stützaktivitäten beim Gesunden und bei Pathologien wie spastischer Parese, Ataxie, peripherer Parese und Schmerzsyndromen (CRPS) Fazilitation von Stützaktivitäten für Greifbewegungen des kontralateralen Armes und für Transfers Fazilitation der präaktiven Schulterstabilisation für Greifaktivitäten und bimanuale Tätigkeiten Fazilitierung von Körperfunktionen zur strukturellen Sekundärprophylaxe bei chronischen Langzeitpatienten Hinweise Modul 1: 40 UEs/FP (4 Präsenztage + E-Learning) Modul 2: 40 UEs/FP (4 Präsenztage + E-Learning) Modul 3 inkl. Prüfungstag: 45 UEs/FP (5 Präsenztage) Gesamtumfang: 120 Unterrichtseinheiten/Fortbildungspunkte (inkl. 15 UEs/FP Hausarbeit)

Kursnummer PNF1-HH1-2611
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Gebühr: 1.000,00 €
Querschnittsyndrom Weiterbildung Querschnittsyndrom
Di. 17.11.2026 10:00
Hannover
Weiterbildung Querschnittsyndrom

Dieser Kurs ist als Online- oder Präsenzvariante buchbar. Die Fortbildung Querschnittsyndrom – Behandlung nach N.A.P. bietet einen strukturierten Ansatz, die Mobilität und Alltagskompetenz von Patienten mit Querschnittsyndrom zu fördert. Sobald das Rückenmark durch traumatische, entzündliche oder degenerative Erkrankungen beeinträchtigt ist, treten motorische und sensorische Störungen auf, die den Alltag der Betroffenen erheblich beeinträchtigen. Zu Beginn steht die Förderung der Mobilität im Vordergrund, so dass sich die Patienten möglichst selbstständig fortbewegen können. Im Verlauf ist es häufig erforderlich Kompensationstechniken zu erlernen, um bestimmte Alltagstätigkeiten wieder durchführen zu können. Sekundärschäden gilt es zu vermeiden, weswegen Therapeuten hier besonders gefragt sind Maßnahmen durchzuführen, die mittel- und langfristig die Mobilität gewährleisten. Die Kursteilnehmenden lernen objektive Messungen zur Dokumentation, Handlungsempfehlungen und Therapiestrategien für Patienten mit Querschnittsyndrom sowie spazifisches Muskel- und Techniktraining für die Mobilität zu durchzuführen. Des Weiteren lernen sie Basale Funktionen wie Schlucken, Atmen, Lagerungen, Umlagerungen, Waschen, Anziehen zu fördern und die befundgerechte Auswahl der Therapiemethoden zu treffen, um Sekundärschäden vermeiden zu können. Kursinhalte: Querschnittlähmungen unterschiedlicher Höhe Transfers je nach Schädigungshöhe Alltagstraining auch unter Einbeziehung von Kompensationsmechanismen Umgang mit spastischen/schlaffen Lähmungen Roboter-assistierte Bewegungstherapie Zusammenfassung: Die Fortbildung Querschnittsyndrom N.A.P. vermittelt relevante Methoden zur ganzheitlichen Betreuung von Patienten mit Querschnittsyndrom. Durch die Verknüpfung von objektiven Messungen, Mobilitätstraining und kompensatorischen Techniken erhalten Teilnehmende ein umfassendes Weiterbildungskonzept, das mittel- und langfristig die Lebensqualität ihrer Patienten verbessert. Bitte beachten: Dieser Kurs findet hybrid statt, das heißt, er wird sowohl Online als auch in Präsenz angeboten. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Online-Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und wie ein “Präsenz-Teilnehmer” Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.

Kursnummer Quer-H1-2611
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Gebühr: 380,00 €
Evidenz Update: Schlaganfall und MS
Di. 17.11.2026 15:00
München

Fortbildung "Evidenz Update: Schlaganfall und Multiple Sklerose" am Standort München Der Schlaganfall und die Multiple Sklerose zählen zu den häufigsten und komplexesten neurologischen Krankheitsbildern in der therapeutischen Arbeit. Beide Erkrankungen bringen individuelle, oft dynamische Einschränkungen mit sich und stellen hohe Anforderungen an klinisches Denken, therapeutische Anpassungsfähigkeit und fundiertes Fachwissen. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu motorischem Lernen, Neuroplastizität, funktionellem Training und Belastungssteuerung entwickeln sich kontinuierlich weiter – und erfordern regelmäßige Updates für die praktische Arbeit. Der Präsenzkurs „Evidenz Update: Schlaganfall und Multiple Sklerose“ richtet sich an Therapeuten, die Menschen mit neurologischen Erkrankungen behandeln und ihr Wissen zu aktuellen evidenzbasierten Therapieansätzen gezielt auffrischen möchten. Im Fokus stehen praxisrelevante Studienergebnisse, funktionelle Konsequenzen für die Therapiegestaltung und moderne Trainingskonzepte, die sich direkt im Alltag umsetzen lassen. Die Teilnehmer erhalten einen kompakten Überblick über neue Empfehlungen zur Befunderhebung, therapeutischen Prioritätensetzung und alltagsrelevanten Übungsgestaltung. Es werden aktuelle Ansätze zur Behandlung von Gang- und Gleichgewichtsstörungen, Spastik, Fatigue, Koordinationsproblemen und sensomotorischen Defiziten vorgestellt. Dabei werden sowohl die Unterschiede zwischen Schlaganfall und MS als auch übergreifende Prinzipien betont – insbesondere mit Blick auf Bewegungssicherheit, Teilhabe und funktionelle Zielsetzungen. Im Mittelpunkt des Kurses steht das praktische Ausprobieren, Erleben und Anleiten. Alle Inhalte werden durch Demonstrationen, Kleingruppenarbeit und konkrete Fallbeispiele vertieft – mit direktem Bezug zum therapeutischen Alltag und in Abstimmung zur interdisziplinären Arbeit und Leitlinien. Dieser Kurs richtet sich an Therapeuten aus der Neurologie, Geriatrie und Rehabilitation, die ihre Behandlungskompetenz für Patienten mit Schlaganfall oder Multipler Sklerose auf dem aktuellen wissenschaftlichen Stand weiterentwickeln möchten – fundiert, kompakt und praxisnah. Inhalte Die Fortbildung „Evidenz Update: Schlaganfall und Multiple Sklerose“ umfasst folgende Themen: Pathophysiologische Grundlagen des Schlaganfalls und der Multiplen Sklerose (inkl. neuroplastischer Mechanismen, Krankheitsverlauf und funktioneller Auswirkungen) Motorische und nicht-motorische Störungen beider Krankheitsbilder (z. B. Paresen, Spastik, Ataxie, Fatigue, Wahrnehmungsstörungen, Tremor, Kognition) Gang- und Gleichgewichtsstörungen: Analyse und therapeutische Intervention (inkl. Stand- und Gehsicherheit, Sturzrisiko, Reaktionstraining, Mobilität) Tonusregulation und Spastikmanagement (passive und aktive Techniken, Positionierung, funktionelles Arbeiten unter erhöhter Muskelspannung) Rumpfstabilisation und Bewegungskontrolle (gezieltes Training zur Verbesserung der Körpermitte und intermuskulären Koordination) Neurophysiologische Trainingsprinzipien in der Therapie (motorisches Lernen, Bewegungsautomatisierung, externe Reize, sensorisches Feedback) Krafttraining, Koordination und Belastungssteuerung in der neurologischen Therapie (evidenzbasierte Umsetzung für Alltag, Praxis und Reha-Umfeld) Umgang mit Fatigue bei Multipler Sklerose (therapeutische Strategien, Belastungstoleranz, Alltagsanpassung) Auswahl und Anwendung relevanter Assessments (z. B. TUG, 10-Meter-Gangtest, Berg-Balance-Skala, Motricity Index, Fatigue-Skalen) Patientenedukation und Selbstmanagement (Motivation, Verhaltensänderung, Umgang mit Ängsten und Unsicherheit) Fallbesprechungen aus der neurologischen Praxis (klinisches Denken, Therapieplanung, Erfahrungsaustausch) Praktisches Arbeiten im Präsenzformat (Partnerübungen, Kleingruppentraining, Demonstrationen, Therapieplanung)

Kursnummer MSP-M-2611
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Gebühr: 340,00 €
Webinarreihe - vom Teller in die Zelle - Sport und Leistungsfähigkeit
Do. 19.11.2026 19:00
Online

Ernährung//Verdauung/Immunsystem - der unterstützte Therapiehebel Was passiert zwischen Gabel und Gewebe? Zwei Patienten, gleiche Diagnose, gleiche Therapie – völlig unterschiedliche Verläufe.
 Der Unterschied liegt oft nicht in der Behandlung, sondern im Stoffwechsel.
 Diese Webinarreihe zeigt, wie Ernährung, Darm, Mikronährstoffe und Immunsystem darüber entscheiden, ob Therapie wirkt oder verpufft.
 Wir übersetzen Biochemie in Praxis: verständlich, relevant und sofort anwendbar anhand von praktischen Beispielen. Mehr Wirkung. Weniger Rätselraten. Therapie, die in der Zelle ankommt. Was dich erwartet: Eine kompakte Webinarreihe über die Hebel, die Therapie wirksamer machen. Makronutrienten 1 - Kohlenhydrate - Proteine Makronutrienten 2 - Fette Medikamente und Mikronährstoffe Wundheilung Darmgesundheit - Parkinson/MS/Neurodegenerative Erkrankung Erschöpfungssyndrome - Schilddrüse und Mitochondrien Sport und Leistungsfähigkeit Schwangerschaft/Kinder/Jugendliche Kein Ernährungsdogma - sondern ein Werkzeugkasten für bessere Therapieergebnisse Alle Webinare sind einzeln buchbar – eine feste Reihenfolge oder eine gemeinsame Buchung ist nicht erforderlich. Sport und Leistungsfähigkeit Warum Training ohne Nährstoffe krank macht Mehr Training ist nicht immer besser.
Ohne ausreichende Versorgung kippt Leistungssteigerung in Entzündung, Verletzung und Erschöpfung. Du erfährst: Weshalb Regeneration wichtiger ist als der Trainingsplan welche Mängel Verletzungen begünstigen Warum Athleten oft im Mangel sind Leistung entsteht in der Zelle – nicht nur im Muskel.

Kursnummer WEBSL2611
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Gebühr: 59,00 €
N.A.P.-Ausbildung - Fachtherapeut für Neuro-Orthopädische Therapie N.A.P.® Modul 3: Klinisches Modul
Fr. 20.11.2026 11:00
Hamburg
Modul 3: Klinisches Modul

Funktionelle Aktivität beeinflusst Körperfunktionen und formt Körperstrukturen. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten zu befähigen, selbst aktiv zu werden, anstatt nur passiv behandelt zu werden. Die Neuro-orthopädische Aktivitätsabhängige Plastizität (N.A.P.®) ist ein interdisziplinäres Konzept, das in der orthopädischen, neurologischen, traumatologischen und sportphysiotherapeutischen Rehabilitation sowie in der Prävention Anwendung findet. Plastizität bedeutet Anpassung und Veränderung. N.A.P.® basiert auf der Erkenntnis, dass funktionelle Bewegungsvorgänge Körperstrukturen formen und verbessern. Therapeutinnen und Therapeuten lernen, manualtherapeutische mit neurophysiologischen Prinzipien zu verbinden, um motorisches Lernen gezielt zu stimulieren. Behandlungsspektrum Chronische Schmerzsyndrome: Migräne, Tinnitus, Schwindel, Fibromyalgie Orthopädische Krankheitsbilder: Bandscheibenvorfälle, Arthrosen, Gelenkersatz, Kiefergelenksprobleme Traumatische Verletzungen: Knochen-, Band- und Kapselverletzungen, Schleudertrauma, Plexusparese Neurologische Erkrankungen: Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Tumor, Multiple Sklerose, Parkinson Funktionelle Bereiche: Atmung, Schlucken, Nahrungsaufnahme Die Weiterbildung ist praxisorientiert aufgebaut (ca. 70 % Praxis / 30 % Theorie). Die vermittelten Techniken lassen sich nach jedem Modul direkt im beruflichen Alltag anwenden. Ausbildungsstruktur Modul 1: LWS | Becken | Untere Extremität [25 FP] Modul 2: HWS | BWS | Kiefer | Obere Extremität [25 FP] Modul 3: Klinisches Modul [40 FP] Inhalte Modul 3 Neuro-orthopädische Therapie orthopädischer/traumatologischer Fallbeispiele (z. B. Plexusparese, CRPS, Epicondylitis, HWS-Beschleunigungstrauma, CMD, Frozen Shoulder) Neuro-orthopädische Therapie neurologischer Fallbeispiele (z. B. Parkinson, MS, SHT, ICP, Apoplex) Handlungsempfehlungen bei spastischen und schlaffen Paresen sowie Ataxie Handlungsempfehlungen bei chronischen Schmerzen Randomisiertes Üben und differenzielle Trainingsgestaltung Nach erfolgreicher Teilnahme am dritten Modul besteht die Möglichkeit, in die N.A.P.-Therapeutenliste aufgenommen zu werden. Die strukturierte und praxisnahe Ausbildung ermöglicht es, neurophysiologische und biomechanische Ansätze unmittelbar in den Behandlungsalltag zu integrieren und alltagsrelevante Bewegungsabläufe nachhaltig zu optimieren.

Kursnummer NAP3-HH1-2611
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Gebühr: 620,00 €
N.A.P. ® Neuromotorische Therapie nach Renata Horst Entwicklung und Kindheit – vom Saugen zur motorischen Selbstständigkeit
Fr. 20.11.2026 13:00
Leipzig
Entwicklung und Kindheit – vom Saugen zur motorischen Selbstständigkeit

Neuromotorische Therapie nach Renata Horst Entwicklung und Kindheit – vom Saugen zur motorischen Selbstständigkeit Neuroorthopädische Therapie im Kindesalter auf Grundlage des N.A.P.®-Konzepts Kursbeschreibung Wie entwickelt ein Kind die Fähigkeit, seinen Kopf zu kontrollieren, zu saugen und zu schlucken, sich abzustützen, seine Körperposition zu verändern, zu greifen und schließlich selbstständig zu stehen und zu gehen? Welche biomechanischen und neurophysiologischen Voraussetzungen sind dafür erforderlich? Wie hängen Wahrnehmung, Haltung und Bewegung miteinander zusammen? Und wie können wir therapeutisch Einfluss nehmen, wenn die Entwicklung dieser Fähigkeiten beeinträchtigt ist? Im Mittelpunkt dieses praxisorientierten Kurses steht das Verständnis der funktionellen Zusammenhänge zwischen neuronaler Organisation, sensorischer Verarbeitung, muskuloskelettalen Voraussetzungen und motorischer Entwicklung. Auf Grundlage des von Renata Horst entwickelten N.A.P.®-Konzepts lernen die Teilnehmenden, kindliche Bewegungsstrategien zu beobachten, funktionell zu analysieren und daraus individuelle therapeutische Maßnahmen abzuleiten. Nicht die Anwendung festgelegter Behandlungsschemata, sondern das individuelle Aktivitätsziel des Kindes bestimmt die therapeutische Vorgehensweise. Grundlage dafür ist das Clinical Reasoning im Sinne des biopsychosozialen Modells der ICF. Anhand ausgewählter Fallbeispiele aus der Säuglings- und Kindertherapie werden neurophysiologische und biomechanische Zusammenhänge mit praktischen Interventionen verknüpft. Die Teilnehmenden erfahren, wie durch gezielte manuelle Unterstützung während sinnvoller, aktiver Handlungen biomechanische Voraussetzungen verbessert, funktionelle Bewegungsstrategien unterstützt und motorische Lernprozesse gefördert werden können. Der Kurs bietet sowohl einen fundierten Einstieg in die neuromotorische Kindertherapie als auch neue Perspektiven für Therapeutinnen und Therapeuten mit pädiatrischer Berufserfahrung. Kursinhalte 1. Motorische Entwicklung und neuronale Organisation Meilen- und Grenzsteine der sensomotorischen Entwicklung Bedeutung frühkindlicher Reflexe im Kontext der motorischen Entwicklung Sensorische Verarbeitung, Propriozeption und vestibuläre Organisation Zusammenspiel von Wahrnehmung, Haltung und Bewegung Motorisches Lernen und Entwicklung individueller Bewegungsstrategien Bedeutung von Motivation, Aufmerksamkeit und aktiver Problemlösung Einfluss vegetativer und emotionaler Regulationsprozesse auf Haltung und Bewegung 2. Funktionelle Anatomie und Biomechanik Funktionelle Zusammenhänge zwischen Kopfgelenken, Halswirbelsäule und zervikothorakalem Übergang Biomechanische Voraussetzungen der Kopfkontrolle und ihre Bedeutung für Saugen, Schlucken und Orientierung Entwicklung der Stützaktivität und Belastungsübernahme über die oberen Extremitäten Funktionelle Bedeutung der Beckenaufrichtung und der pelvitrochantären Muskulatur Zusammenspiel von Wirbelsäule, Thorax, Becken und Extremitäten bei Bewegungsübergängen Entwicklung der Fußfunktion und ausgewählte kindliche Fußfehlstellungen Biomechanische Voraussetzungen für Gleichgewicht, Aufrichtung und Fortbewegung 3. Funktionelle Bewegungsanalyse und Clinical Reasoning Beobachtung und Analyse individueller kindlicher Bewegungsstrategien Erkennen funktioneller Ressourcen und Einschränkungen Zusammenhang zwischen Körperfunktionen, Aktivitäten und Teilhabe Entwicklung therapeutischer Hypothesen aus der Bewegungsbeobachtung Formulierung individueller, alltagsrelevanter Aktivitätsziele Auswahl und Anpassung therapeutischer Maßnahmen Überprüfung der Intervention anhand funktioneller Veränderungen 4. Aktivitätsorientierte Therapie nach N.A.P.® Fazilitation von Kopfkontrolle, Stützaktivität und Bewegungsübergängen Therapeutische Unterstützung beim Drehen, Fortbewegen, Krabbeln und Aufrichten Förderung funktioneller Greif-, Stütz- und Handlungsaktivitäten Gezielte manuelle Interventionen während aktiver, sinnvoller Handlungen Einsatz taktiler und propriozeptiver Informationen zur Unterstützung der Bewegungsorganisation Anpassung therapeutischer Handkontakte an die Eigenaktivität des Kindes Förderung von Gleichgewicht, Koordination und funktioneller Mobilität Aktivitätsorientierte Interventionen bei ausgewählten neurologischen und neuroorthopädischen Krankheitsbildern, beispielsweise infantiler Zerebralparese (ICP), Schädel-Hirn-Trauma (SHT) und Ataxie Funktionelles Gang- und Treppentraining mit und ohne Hilfsmittel 5. Praktische Anwendung therapeutischer Techniken Demonstration und praktisches Erproben ausgewählter N.A.P.®-Techniken Funktionelle Bewegungsanalyse als Ausgangspunkt der Intervention Gezielte Unterstützung biomechanischer Voraussetzungen während aktiver Bewegungen Anpassung der Grifftechniken an unterschiedliche funktionelle Anforderungen Wahrnehmung und Beurteilung unmittelbarer Veränderungen der Bewegungsorganisation Übertragung der erlernten Prinzipien auf unterschiedliche therapeutische Situationen Im Vordergrund steht nicht das isolierte Erlernen vorgegebener Grifftechniken, sondern das Verständnis, wann, warum und mit welchem funktionellen Ziel eine bestimmte therapeutische Unterstützung sinnvoll ist. Methodisch-didaktisches Vorgehen Die Inhalte werden anhand klinischer Fragestellungen, ausgewählter Videobeispiele, funktioneller Bewegungsanalysen, Demonstrationen und praktischer Übungen vermittelt. Ausgehend von einer konkreten Aktivität werden die dafür notwendigen biomechanischen und neurophysiologischen Voraussetzungen analysiert. Darauf aufbauend entwickeln die Teilnehmenden therapeutische Hypothesen, erproben geeignete Interventionen und überprüfen deren Wirkung auf die angestrebte Aktivität. Die praktischen Übungen dienen nicht dem Einüben starrer Technikfolgen, sondern dem Verständnis der zugrunde liegenden Prinzipien und ihrer flexiblen Anwendung. Unterschiedliche Aufgabenstellungen und variable Übungsbedingungen unterstützen die Übertragung auf individuelle therapeutische Situationen. Die Auswahl und Vertiefung der Fallbeispiele orientieren sich an den klinischen Fragestellungen und Lernbedürfnissen der Teilnehmenden. Die funktionell-anatomischen und neurophysiologischen Zusammenhänge werden unmittelbar anhand praktischer Beispiele erarbeitet. Dabei werden die unterschiedlichen beruflichen Perspektiven der Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie bewusst einbezogen. Lernziele Nach Abschluss des Kurses können die Teilnehmenden: grundlegende sensomotorische Entwicklungsprozesse beschreiben und aus funktionell-anatomischer und neurophysiologischer Perspektive analysieren, Zusammenhänge zwischen neuronaler Organisation, sensorischer Verarbeitung und biomechanischen Voraussetzungen erkennen, individuelle motorische Strategien beobachten und funktionell beurteilen, Zusammenhänge zwischen beeinträchtigten Körperfunktionen und eingeschränkten Aktivitäten erkennen, Ressourcen und funktionelle Einschränkungen im Rahmen alltagsrelevanter Bewegungsaufgaben identifizieren, klinische Hypothesen und individuelle therapeutische Aktivitätsziele formulieren, ausgewählte N.A.P.®-Techniken zur Unterstützung kindlicher Aktivitäten praktisch erproben und gezielt einsetzen, therapeutische Maßnahmen an die individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse eines Kindes anpassen, die Wirkung therapeutischer Interventionen anhand funktioneller Veränderungen beurteilen. Zielgruppe Der Kurs richtet sich an Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten sowie Logopädinnen und Logopäden, die bereits mit Säuglingen und Kindern arbeiten oder einen Einstieg in die pädiatrische Therapie suchen. Ausdrücklich angesprochen sind auch Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger sowie Therapeutinnen und Therapeuten ohne bisherige Erfahrung in der Kindertherapie, die ein grundlegendes Verständnis für die sensomotorische Entwicklung, funktionelle Zusammenhänge und aktivitätsorientierte therapeutische Interventionen erwerben möchten. Erfahrene Therapeutinnen und Therapeuten erhalten die Möglichkeit, ihre bisherigen Behandlungsstrategien aus einer neuroorthopädischen Perspektive zu reflektieren und neue therapeutische Handlungsmöglichkeiten kennenzulernen. Die Inhalte sind für alle drei Berufsgruppen gleichermaßen relevant. Unterschiedliche fachliche Vorkenntnisse werden im Kurs berücksichtigt. Voraussetzungen Abgeschlossene Berufsausbildung oder Studium in Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie. Vorkenntnisse in der Kindertherapie oder eine vorherige N.A.P.®-Ausbildung sind nicht erforderlich. Auch vertiefte anatomische Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Die für das Verständnis der therapeutischen Interventionen relevanten funktionell-anatomischen und neurophysiologischen Zusammenhänge werden im Kurs anhand konkreter Bewegungsaufgaben verständlich vermittelt. Ergänzende Lernmaterialien und Nachbetreuung Zur Unterstützung des Transfers in die therapeutische Praxis stehen ergänzende Lernmaterialien im Digitalcampus der N.A.P.® Akademie zur Verfügung. Dazu gehören ausgewählte Demonstrationen funktioneller Aktivitäten und therapeutischer Vorgehensweisen. Ergänzend werden Übungen zum Treppensteigen anhand eines Modells veranschaulicht. Auch nach Abschluss des Kurses besteht die Möglichkeit, Fragen zu den vermittelten Inhalten und deren Umsetzung in der therapeutischen Praxis zu stellen. Weiterführende Qualifikation – N.A.P.®-Ausbildung Dieser Kurs vermittelt einen praxisorientierten Einblick in die neuroorthopädische Kindertherapie und ausgewählte therapeutische Techniken des N.A.P.®-Konzepts. Wer mehr Sicherheit in der praktischen Anwendung der N.A.P.®-Grifftechniken gewinnen und seine therapeutischen Fertigkeiten systematisch vertiefen möchte, kann diese Kompetenzen im Rahmen der weiterführenden N.A.P.®-Ausbildung ausbauen. Die umfassende Ausbildung ermöglicht eine intensivere Auseinandersetzung mit den funktionell-anatomischen und neurophysiologischen Grundlagen, dem Clinical Reasoning sowie der gezielten Anwendung therapeutischer Techniken bei unterschiedlichen neurologischen und orthopädischen Krankheitsbildern. Die N.A.P.®-Ausbildung ist keine Voraussetzung für diesen Kinderkurs, sondern bietet eine weiterführende Qualifikation zur Vertiefung der praktischen Handlungskompetenz. Besonderheit des Kurskonzepts Im Mittelpunkt steht nicht das isolierte Erlernen einzelner Behandlungstechniken oder die vollständige Bearbeitung bestimmter Krankheitsbilder. Entscheidend ist das Verständnis, warum eine therapeutische Intervention in einer bestimmten Situation sinnvoll ist, wie sie die funktionellen Voraussetzungen einer Aktivität beeinflusst und woran ihre Wirksamkeit erkannt werden kann. Die Teilnehmenden entwickeln damit die Grundlage, therapeutische Entscheidungen individuell, zielgerichtet und nachvollziehbar zu treffen. Dozentin: Renata Horst, MSc Neurorehabilitation, Entwicklerin des N.A.P.®-Konzepts

Kursnummer EKSR-L1-2611
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Gebühr: 455,00 €
Evidenz Update: M. Parkinson und Polyneuropathie
Fr. 20.11.2026 15:00
München

Fortbildung "Evidenz Update: Morbus Parkinson und Polyneuropathie" am Standort München Parkinson und Polyneuropathie zählen zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen in der ambulanten wie stationären Therapie. Für Therapeuten bedeutet das, evidenzbasierte Kenntnisse über aktuelle Behandlungsansätze, Wirkmechanismen und praxistaugliche Interventionen kontinuierlich aufzufrischen. Wissenschaftliche Erkenntnisse und therapeutische Leitlinien entwickeln sich stetig weiter – gerade im Bereich der neurodegenerativen und sensomotorischen Erkrankungen. Die Online-Fortbildung „Evidenz Update: Morbus Parkinson und Polyneuropathie“ richtet sich an alle Therapeuten, die ihr Wissen zu diesen beiden Krankheitsbildern systematisch aktualisieren und praxisnah vertiefen möchten. Im Fokus stehen die neuesten evidenzbasierten Empfehlungen zu Diagnostik, Therapiegestaltung und neurophysiologischen Hintergründen – kompakt, kritisch reflektiert und therapeutisch nutzbar aufbereitet. Sie erfahren, welche klinischen Einschätzungsinstrumente und Assessments aktuell empfohlen werden, wie Bewegungstherapie und sensorische Reize bei Parkinson wirken können und welche Möglichkeiten sich in der Behandlung von sensibler und motorischer Polyneuropathie ergeben. Darüber hinaus werden therapeutische Konsequenzen aus neuen Studienergebnissen diskutiert – etwa zur Gangrehabilitation, zu exekutiven Funktionen oder zur Bedeutung des propriozeptiven Trainings. Ein besonderer Fokus liegt auf der praktischen Anwendbarkeit: Sie erhalten konkrete Übungen, Fallbeispiele und Strategien für Ihre Arbeit in Praxis oder Klinik – evidenzbasiert, verständlich und sofort umsetzbar. Diese Fortbildung ist ideal für alle, die Patienten mit Parkinson oder Polyneuropathie langfristig begleiten und dabei auf dem neuesten Stand der Forschung und Versorgung bleiben möchten. Inhalte Die Fortbildung „Evidenz Update: Morbus Parkinson und Polyneuropathie“ umfasst folgende Themen: Pathophysiologie und Krankheitsverständnis bei Morbus Parkinson und Polyneuropathie Klassifikation, Verlaufsformen und klinische Stadieneinteilung Motorische, sensorische und nicht-motorische Symptome in der therapeutischen Bewertung Relevante Assessments: MDS-UPDRS, TUG, 10-Meter-Gangtest, Berg-Balance-Skala, Monofilamenttests Evidenzbasierte Bewegungstherapie bei Parkinson (u. a. motorisches Lernen, Cueing, Dual Task) Trainingsansätze bei Polyneuropathie (Gleichgewicht, Kraft, Sensomotorik) Sturzprophylaxe und Mobilitätserhalt bei beiden Krankheitsbildern Einsatz von Reizstimuli (visuell, auditiv, taktil) zur Bewegungsverbesserung

Kursnummer PN-M-2611
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Gebühr: 340,00 €
Manuelle Schlucktherapie - Modul II
Sa. 21.11.2026 09:00
Hamburg

Diese Fortbildungsreihe stellt eine tiefgehende und praxisorientierte Weiterbildung dar, die speziell für Fachkräfte aus den Bereichen Logopädie, klinische Linguistik, Ergotherapie, Physiotherapie und Medizin konzipiert wurde. Im Seminar für Manuelle Schlucktherapie werden sowohl Elemente der NAP® als auch Ansätze aus der sequentiellen Betrachtung von Schluck- und Atemvorgängen integriert, wie sie auch in der Therapie des Facio-Oralen Trakts (F.O.T.T.®) Anwendung finden. Ziel ist es, die Bedeutung der posturalen Kontrolle als zentralen Faktor in der Schluck- und Atemkoordination zu erkennen und gezielt zu fördern. Im Rahmen des Seminars erwerben die Teilnehmenden vertiefte Kenntnisse, um limbisch gesteuerte sowie vegetativ bedingte Schutzmechanismen, die nach Verletzungen oder Erkrankungen auftreten, zu analysieren und therapeutisch zu behandeln. Diese Schutzreaktionen führen häufig zu einer erhöhten Steifheit in den an Sprache, Kaubewegungen und insbesondere der Atmung beteiligten Muskulaturen. Zudem kann eine verminderte Elastizität der Faszien die Beweglichkeit der Nerven beeinträchtigen. Das Gesamtkonzept der Weiterbildung basiert auf der Überzeugung, dass die gezielte Förderung der posturalen Kontrolle nicht nur den physiologischen Schluckvorgang optimiert, sondern auch die gesamte Atemkoordination verbessert. Die Weiterbildung Manuelle Schlucktherapie wird als Präsenzveranstaltung angeboten und richtet sich an Fachkräfte, die manuelle Techniken mit strukturierten therapeutischen Abläufen kombinieren möchten. Die vermittelten Methoden eignen sich sowohl für wache als auch für schwer betroffene Patientinnen und Patienten, etwa für Menschen mit Beatmung oder Bewusstseinsstörungen. Auch Personen mit Sprech- und Stimmstörungen, die auf zentrale oder periphere Ursachen wie myofunktionelle Störungen zurückzuführen sind, profitieren von diesen praxisnahen Techniken. So entsteht ein ganzheitlicher Ansatz, der theoretische Grundlagen und praktische Übungen wirkungsvoll miteinander verbindet. Ausbildungsaufbau: Modul 1 Modul 2 Modul 3 Kursinhalte Modul 2 Techniken zur Verbesserung der Elastizität von Kau-, Schluck-, Stimm- und Sprechmuskulatur Mobilisationstechniken des Kiefergelenks, der oberen Kopfgelenke und des cervikothorakalen Übergangs Untersuchung der Hirnnerven und Beeinflussung des vegetativen Nervensystems Befundorientierte und problemlösende Therapiestrategien Zertifizierung Nach Absolvierung aller Module besteht die Möglichkeit, an einer Lernkontrolle teilzunehmen. Der erfolgreiche Abschluss berechtigt zur Aufnahme in die Manuelle Schlucktherapie-Therapeutenliste. Diese dient dazu, qualifizierte Therapeutinnen und Therapeuten empfehlen zu können.

Kursnummer MSch2-HH2-2611
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Gebühr: 410,00 €
PNF Modul I und ll
Di. 24.11.2026 10:00
Berlin

PNF steht für Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation. Das Üben von sinnvollen Aktivitäten steht im Vordergrund dieser Kurse. Da Patienten in der heutigen Zeit nicht mehr so lange bettlägerig sind und PNF auch bei ambulanten Patienten sowie im häuslichen und sportlichen Umfeld Anwendung findet, ist die Behandlung in liegenden Positionen nicht mehr zeitgemäß. Technischer Fortschritt ermöglicht frühe Belastungen auch mit modernen Hilfsmitteln, die physiologische Bewegungsabläufe fördern. Die Therapiemethoden sind darauf abgezielt, diese zu unterstützen. Im Sinne der internationalen Klassifikation von Funktionen (ICF) wird im Prozess des Clinical Reasonings analysiert, welche Körperstrukturen wie funktionieren müssen, um Alltagsaktivitäten bestmöglich – orientiert an den individuellen Bedürfnissen und Potenzialen des Patienten – zu fördern (fazilitieren). Die Rolle der Propriozeptoren als Feedbackrezeptoren, die auf Druck und Zug reagieren, sowohl zum Schutz der Körperstrukturen als auch zur Gewährleistung der automatischen und unbewussten Haltungskontrolle des Organismus, bestimmt die methodischen Vorgehensweisen dieser Therapie. Die Hände des Therapeuten werden nur dann und dort eingesetzt, wo es notwendig ist, um dem Gehirn Rückmeldung darüber zu geben, wie eine Bewegung erfolgen kann. Sie werden nicht – dem traditionellen Reiz-Reaktionsmodell des vorigen Jahrhunderts folgend – genutzt, um Bewegungen „anzubahnen“. Die Teilnehmer lernen dass sich Propriozeptoren nicht nur in Kapseln, Sehnen, Bändern und Muskelspindeln befinden, sondern vorwiegend in den Faszien dass Propriozeptoren auf Druck und Zug reagieren, um den automatischen Schutz des Organismus zu gewährleisten und diesem zu ermöglichen, sich auf die Auseinandersetzung mit seiner Umwelt zu fokussieren dass Propriozeptoren in ständiger Kommunikation mit dem vestibulären und visuellen System stehen, um den Haltungshintergrund sicherzustellen, der mit der exzentrischen Funktion der Antigravitationssynergien einhergeht dass Widerstand kognitive Strategien hervorruft, die mit konzentrischer Muskelfunktion verbunden sind die PNF-Muster in Alltagsaktivitäten zu erkennen und deren Bedeutung als spiralförmig, diagonal verlaufende Bewegungen zu verstehen, die eine größtmögliche Spannung der Faszien erzeugen und somit die Gelenkstabilität gewährleisten die Bedeutung der strukturellen Elastizität als Voraussetzung für exzentrische Muskelfunktion zu verstehen, um Bewegungen zu beschleunigen und möglichst ökonomisch auszuführen (Nutzung des Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus) Kursinformation Allgemein Grundsätzlich kann jedes Modul, das jeweils 40 Unterrichtseinheiten/Fortbildungspunkte beinhaltet, einzeln belegt werden. Als Weiterbildung zur Berechtigung der Abrechnung der Position „KG ZNS“ gemäß den Richtlinien der IKK (federführend für die deutschen Krankenkassen) müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden: Der Referent muss anerkannter IKK-Fachlehrer sein Der Teilnehmer muss über eine staatliche Anerkennung als „Krankengymnast“ oder „Physiotherapeut“ verfügen Zu Beginn der Weiterbildung ist eine mindestens einjährige Berufstätigkeit in Vollzeit (38,5 Std.) oder bei geringerer Wochenstundenzahl entsprechend länger nachzuweisen Der zeitliche Ablauf zwischen Beginn und Ende der Weiterbildung muss mindestens 6 Monate betragen und sollte innerhalb von 2 Jahren abgeschlossen werden Die Teilnahme an der Zertifikatsprüfung erfordert die Absolvierung von 120 Unterrichtseinheiten Modul 1 und Modul 2 müssen am gleichen Ort zusammen gebucht werden Kursinhalte Modul 1 (Grundkurs 1) Ganganalyse: ökonomisches Gehen beim Gesunden und bei Pathologien wie ICP, spastischer Parese, Ataxie, Schmerz, hyperkinetischen (Athetosen) und hypokinetischen (Parkinson) Syndromen Fazilitation des Gehens in unterschiedlichen relevanten Umweltsituationen Bewegungsanalyse und Therapie von Boden- und Rollstuhltransfers (z. B. bei Querschnittlähmung oder Schädelhirntrauma) Fazilitierung von Körperfunktionen zur strukturellen Sekundärprophylaxe bei chronischen Langzeitpatienten Kursinhalte Modul 2 (Grundkurs 2) Analyse von Greif- und Stützaktivitäten beim Gesunden und bei Pathologien wie spastischer Parese, Ataxie, peripherer Parese und Schmerzsyndromen (CRPS) Fazilitation von Stützaktivitäten für Greifbewegungen des kontralateralen Armes und für Transfers Fazilitation der präaktiven Schulterstabilisation für Greifaktivitäten und bimanuale Tätigkeiten Fazilitierung von Körperfunktionen zur strukturellen Sekundärprophylaxe bei chronischen Langzeitpatienten Hinweise Modul 1: 40 UEs/FP (4 Präsenztage + E-Learning) Modul 2: 40 UEs/FP (4 Präsenztage + E-Learning) Modul 3 inkl. Prüfungstag: 45 UEs/FP (5 Präsenztage) Gesamtumfang: 120 Unterrichtseinheiten/Fortbildungspunkte (inkl. 15 UEs/FP Hausarbeit)

Kursnummer PNF1-B1-2609
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Gebühr: 1.040,00 €
Webinarreihe - vom Teller in die Zelle - Schwangerschaft/Kinder/Jugendliche
Do. 26.11.2026 19:00
Online

Ernährung//Verdauung/Immunsystem - der unterstützte Therapiehebel Was passiert zwischen Gabel und Gewebe? Zwei Patienten, gleiche Diagnose, gleiche Therapie – völlig unterschiedliche Verläufe.
 Der Unterschied liegt oft nicht in der Behandlung, sondern im Stoffwechsel.
 Diese Webinarreihe zeigt, wie Ernährung, Darm, Mikronährstoffe und Immunsystem darüber entscheiden, ob Therapie wirkt oder verpufft.
 Wir übersetzen Biochemie in Praxis: verständlich, relevant und sofort anwendbar anhand von praktischen Beispielen. Mehr Wirkung. Weniger Rätselraten. Therapie, die in der Zelle ankommt. Was dich erwartet: Eine kompakte Webinarreihe über die Hebel, die Therapie wirksamer machen. Makronutrienten 1 - Kohlenhydrate - Proteine Makronutrienten 2 - Fette Medikamente und Mikronährstoffe Wundheilung Darmgesundheit - Parkinson/MS/Neurodegenerative Erkrankung Erschöpfungssyndrome - Schilddrüse und Mitochondrien Sport und Leistungsfähigkeit Schwangerschaft/Kinder/Jugendliche Kein Ernährungsdogma - sondern ein Werkzeugkasten für bessere Therapieergebnisse Alle Webinare sind einzeln buchbar – eine feste Reihenfolge oder eine gemeinsame Buchung ist nicht erforderlich. Schwangerschaft/Kinder/Jugendliche Wenn Entwicklung Nährstoffe braucht Von der Schwangerschaft bis zur Pubertät entscheidet Ernährung über: Gehirnentwicklung, Immunsystem, hormonelle Balance. Du lernst: welche Nährstoffe wirklich kritisch sind warum viele Kinder trotz „normaler Ernährung“ Mangel haben wie frühe Defizite spätere Krankheiten vorbereiten Gesundheit beginnt vor der Geburt.

Kursnummer WEBESJK2611
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Gebühr: 59,00 €
PNF – anerkannter Aufbaukurs und Prüfung Weiterbildung PNF - Aufbaukurs und Prüfung
Fr. 27.11.2026 09:00
Berlin
Weiterbildung PNF - Aufbaukurs und Prüfung

Ausbildungsaufbau PNF-Grundkurs: 2 × 4 Tage (beide Teile können nur gemeinsam belegt werden) PNF(A)-Aufbaukurs: 4 Tage + 1 Tag Prüfung Zwischen dem Grund- und Aufbaukurs müssen mindestens 6 Monate liegen. Voraussetzung für das Zertifikat: Physiotherapeut (PT) mit mindestens 1-jähriger Berufserfahrung in Vollzeit Kursinhalte Modul 3 (Aufbaukurs) Analyse von Funktionen des fazio-oralen Systems beim Gesunden (Kauen, Lautieren, Schlucken, Atmen) sowie bei Pathologien wie Fazialisparese, Schluckstörungen und Kieferdysfunktionen Fazilitation der Atemfunktionen und der Schlucksequenz (mimische Muskulatur, Atemhilfsmuskulatur, Zwerchfellatmung, supra- und infrahyoidale Muskulatur) Fazilitation einfacher Transfers zur Verbesserung der Kopfkontrolle Fazilitierung von Körperfunktionen zur strukturellen Sekundärprophylaxe bei chronischen Langzeitpatienten Zertifikatsprüfung Schriftlicher Befund (Hypothesen, Parameter, Zielformulierung nach ICF) und Behandlungsplanung eines Fallbeispiels; auszuarbeiten im dritten Modul und Abgabe am vorletzten Kurstag Optional: Hausarbeit am Patienten in Form einer Videodokumentation mit Darstellung des Patientenproblems, einer Therapiesequenz und des Ergebnisses Praktische Prüfung am Probanden auf Grundlage des Fallbeispiels (Dauer: 20 Minuten) Schriftliche Prüfung (Dauer: 1 Stunde)

Kursnummer PNF3-B1-2611
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Gebühr: 670,00 €
PNF – anerkannter Aufbaukurs und Prüfung Weiterbildung PNF - Aufbaukurs und Prüfung
Mi. 02.12.2026 11:00
Hamburg
Weiterbildung PNF - Aufbaukurs und Prüfung

Ausbildungsaufbau PNF-Grundkurs: 2 × 4 Tage (beide Teile können nur gemeinsam belegt werden) PNF(A)-Aufbaukurs: 4 Tage + 1 Tag Prüfung Zwischen dem Grund- und Aufbaukurs müssen mindestens 6 Monate liegen. Voraussetzung für das Zertifikat: Physiotherapeut (PT) mit mindestens 1-jähriger Berufserfahrung in Vollzeit Kursinhalte Modul 3 (Aufbaukurs) Analyse von Funktionen des fazio-oralen Systems beim Gesunden (Kauen, Lautieren, Schlucken, Atmen) sowie bei Pathologien wie Fazialisparese, Schluckstörungen und Kieferdysfunktionen Fazilitation der Atemfunktionen und der Schlucksequenz (mimische Muskulatur, Atemhilfsmuskulatur, Zwerchfellatmung, supra- und infrahyoidale Muskulatur) Fazilitation einfacher Transfers zur Verbesserung der Kopfkontrolle Fazilitierung von Körperfunktionen zur strukturellen Sekundärprophylaxe bei chronischen Langzeitpatienten Zertifikatsprüfung Schriftlicher Befund (Hypothesen, Parameter, Zielformulierung nach ICF) und Behandlungsplanung eines Fallbeispiels; auszuarbeiten im dritten Modul und Abgabe am vorletzten Kurstag Optional: Hausarbeit am Patienten in Form einer Videodokumentation mit Darstellung des Patientenproblems, einer Therapiesequenz und des Ergebnisses Praktische Prüfung am Probanden auf Grundlage des Fallbeispiels (Dauer: 20 Minuten) Schriftliche Prüfung (Dauer: 1 Stunde)

Kursnummer PNF3-HH1-2612
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Gebühr: 625,00 €
PNF in der Ergotherapie
Do. 10.12.2026 09:00
Nürnberg

Die propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation (PNF) ist ein Konzept, welches durch gezielte Handgriffe innerhalb einer Aktivität, wie z.B. beim Anziehen, das motorische Lernen fördert. Der Patient erhält durch die verschiedenen Techniken das notwendige Feedback über Rezeptoren (propriozeptives System), um das Wiedererlernen einer Aktivität zu erleichtern. Kursinhalte: 1. PNF-Prinzipien und -Techniken 2. Rumpf- und Schulterblattkontrolle 3. PNF-Muster der oberen Extremität 4. ADL: Transfers, Stützen, Greifen, Intimpflege 5. Fazilitation der mimischen und der Atemmuskulatur Geeignet ist dieser Kurs für Ergotherapeuten die in der Neurologie tätig sind oder neurologisch interessiert sind. Der Kurs vertieft die "Grundprinzipien" des PNF-Konzeptes. Ausreichende Übungszeiten können Sicherheit im Umgang mit dem Neuerlernten geben. Der Kurs ist überwiegend praktisch gestaltet und enthält viele Hinweise zu den Alltagsproblemen unserer Patienten. Nach Abschluss ist jeder Therapeut fähig, das Erlernte direkt am Patienten umzusetzen und anzuwenden.

Kursnummer PNFE-NB-2612
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Gebühr: 540,00 €
N.A.P.-Ausbildung - Fachtherapeut für Neuro-Orthopädische Therapie N.A.P.® Module 1/2: Kompaktkurs
Do. 10.12.2026 10:00
Hannover
Module 1/2: Kompaktkurs

Die N.A.P.®-Methode verbindet Erkenntnisse aus Orthopädie und Neurologie zu einem ganzheitlichen Bewegungskonzept. Funktionelle Aktivität dient als Grundlage, um Körperfunktionen zu verbessern und strukturelle Anpassungsprozesse anzuregen. Patientinnen und Patienten werden aktiv in den Lernprozess eingebunden. Als interdisziplinärer Ansatz wird N.A.P.® in zahlreichen therapeutischen Bereichen eingesetzt – von der neurologischen Rehabilitation bis hin zur sportphysiotherapeutischen Prävention. Der Kurs vermittelt, wie neurophysiologische Mechanismen und manualtherapeutische Techniken sinnvoll kombiniert werden. Behandlungsspektrum Chronische Schmerzbilder: Migräne, Tinnitus, Schwindel, Fibromyalgie Orthopädische Diagnosen: Arthrosen, Bandscheibenvorfälle, Endoprothetik, CMD Traumatische Verletzungen: Band-/Kapselschäden, Schleudertrauma, Plexusverletzungen Neurologische Störungen: Schlaganfall, MS, SHT, Parkinson Beeinträchtigte Vitalfunktionen: Atmung, Schlucken, Nahrungsaufnahme Die Weiterbildung ist stark praxisorientiert (70 %). Theorieinhalte dienen unmittelbar der Anwendung am Patienten. Ausbildungsaufbau Modul 1: LWS, Becken & untere Extremität – 25 FP Modul 2: HWS, BWS, Kiefer & obere Extremität – 25 FP Modul 3: Klinisches Modul – 40 FP Inhalte Modul 1 Dynamischer Übergang vom Stand zur Fortbewegung Gangklassifikation nach N.A.P. Optimierte Hebe- und Bückmuster Eigentraining in variablen Trainingsformen Inhalte Modul 2 Greif- und Haltefunktionen Stütz- und Belastungsaktivitäten Kopf- und Schultergürtelkontrolle Selbsttraining für Alltag und Therapie

Kursnummer NAP12-H1-2612
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Gebühr: 760,00 €
Atlaskorrektur nach N.A.P.
Mi. 16.12.2026 19:15
Online

Inhalte: Biomechanik der oberen Kopfgelenke Verlauf und Funktion der Hirnnerven Einfluss der Kopfgelenke auf der gesamten Körperhaltung Tests zur Feststellung der Atlasposition Aktive Techniken zur Mobilisierung des Atlas Eigenübungen Set up wird von der NAP-Akademie aus übertragen

Kursnummer WEBA2612
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Gebühr: 59,00 €
N.A.P.-Ausbildung - Fachtherapeut für Neuro-Orthopädische Therapie N.A.P.® Modul 3: Klinisches Modul
Fr. 18.12.2026 10:00
Leipzig
Modul 3: Klinisches Modul

Funktionelle Aktivität beeinflusst Körperfunktionen und formt Körperstrukturen. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten zu befähigen, selbst aktiv zu werden, anstatt nur passiv behandelt zu werden. Die Neuro-orthopädische Aktivitätsabhängige Plastizität (N.A.P.®) ist ein interdisziplinäres Konzept, das in der orthopädischen, neurologischen, traumatologischen und sportphysiotherapeutischen Rehabilitation sowie in der Prävention Anwendung findet. Plastizität bedeutet Anpassung und Veränderung. N.A.P.® basiert auf der Erkenntnis, dass funktionelle Bewegungsvorgänge Körperstrukturen formen und verbessern. Therapeutinnen und Therapeuten lernen, manualtherapeutische mit neurophysiologischen Prinzipien zu verbinden, um motorisches Lernen gezielt zu stimulieren. Behandlungsspektrum Chronische Schmerzsyndrome: Migräne, Tinnitus, Schwindel, Fibromyalgie Orthopädische Krankheitsbilder: Bandscheibenvorfälle, Arthrosen, Gelenkersatz, Kiefergelenksprobleme Traumatische Verletzungen: Knochen-, Band- und Kapselverletzungen, Schleudertrauma, Plexusparese Neurologische Erkrankungen: Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Tumor, Multiple Sklerose, Parkinson Funktionelle Bereiche: Atmung, Schlucken, Nahrungsaufnahme Die Weiterbildung ist praxisorientiert aufgebaut (ca. 70 % Praxis / 30 % Theorie). Die vermittelten Techniken lassen sich nach jedem Modul direkt im beruflichen Alltag anwenden. Ausbildungsstruktur Modul 1: LWS | Becken | Untere Extremität [25 FP] Modul 2: HWS | BWS | Kiefer | Obere Extremität [25 FP] Modul 3: Klinisches Modul [40 FP] Inhalte Modul 3 Neuro-orthopädische Therapie orthopädischer/traumatologischer Fallbeispiele (z. B. Plexusparese, CRPS, Epicondylitis, HWS-Beschleunigungstrauma, CMD, Frozen Shoulder) Neuro-orthopädische Therapie neurologischer Fallbeispiele (z. B. Parkinson, MS, SHT, ICP, Apoplex) Handlungsempfehlungen bei spastischen und schlaffen Paresen sowie Ataxie Handlungsempfehlungen bei chronischen Schmerzen Randomisiertes Üben und differenzielle Trainingsgestaltung Nach erfolgreicher Teilnahme am dritten Modul besteht die Möglichkeit, in die N.A.P.-Therapeutenliste aufgenommen zu werden. Die strukturierte und praxisnahe Ausbildung ermöglicht es, neurophysiologische und biomechanische Ansätze unmittelbar in den Behandlungsalltag zu integrieren und alltagsrelevante Bewegungsabläufe nachhaltig zu optimieren.

Kursnummer NAP3-L1-2612
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Gebühr: 640,00 €
Parkinson nach N.A.P.
Di. 22.12.2026 10:00
Online

Degenerationsprozesse im Gehirn haben vielfältige Ursachen, wie z.B. Traumata, chronische Magen-Darmentzündungen und andere Stressfaktoren. Bei Betroffenen mit Parkinson gehen meistens Zellen in der Substantia nigra im Mittelhirn zugrunde. Kardinalsymptome können Tremor, Rigor, Bradykinese und vor allem posturale Instabilität sein. Der Verlust der posturalen Kontrolle schränkt die Mobilität deutlich ein, so dass Betroffene hochgradig sturzgefährdet sind. Hinzu kommen Atem- und Schluckschwierigkeiten, sowie verminderte kognitive Flexibilität, einhergehend mit dem Arbeitsgedächtnisverlust. Kursinhalte Krankheitsspezifische Tests und Assessments zur Dokumentation der motorischen und kognitiven Leistungsfähigkeit Posturale Kontrolle und Sturzprophylaxe Atmung, Sprechen und Schlucken Tremor, Rigidität, Brady- und Hypokinese Die Teilnehmer lernen Symptome der Erkrankung zu verstehen und zu behandeln spezifische Tests der unterschiedlichen Symptome durchzuführen und zu dokumentieren Mobilität mit große, rhythmische Bewegungswiederholungen (Big Rhythmic Movements) zu erreichen Übungen für Ausdauer, Kraft und Elastizität zu entwickeln Trainingsprogramme zur Steigerung der Leistungsfähigkeit und zur Reduktion des Sturzrisikos zu gestalten Zielgruppe Therapeuten, die ganzheitlich therapieren und ihr Repertoire um die neuesten Erkenntnisse aus der integrativen neuroorthopädischen Therapie erweitern möchten. Voraussetzungen Eine abgeschlossene Berufsausbildung oder Studium zum Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Sporttherapeuten oder Arzt

Kursnummer PN-ON-2612
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Gebühr: 340,00 €
PNF - Modul Ill inkl. Prüfung
Do. 07.01.2027 10:00
Ingelheim am Rhein

Ausbildungsaufbau PNF-Grundkurs: 2 × 4 Tage (beide Teile können nur gemeinsam belegt werden) PNF(A)-Aufbaukurs: 4 Tage + 1 Tag Prüfung Zwischen dem Grund- und Aufbaukurs müssen mindestens 6 Monate liegen. Voraussetzung für das Zertifikat: Physiotherapeut (PT) mit mindestens 1-jähriger Berufserfahrung in Vollzeit Kursinhalte Modul 3 (Aufbaukurs) Analyse von Funktionen des fazio-oralen Systems beim Gesunden (Kauen, Lautieren, Schlucken, Atmen) sowie bei Pathologien wie Fazialisparese, Schluckstörungen und Kieferdysfunktionen Fazilitation der Atemfunktionen und der Schlucksequenz (mimische Muskulatur, Atemhilfsmuskulatur, Zwerchfellatmung, supra- und infrahyoidale Muskulatur) Fazilitation einfacher Transfers zur Verbesserung der Kopfkontrolle Fazilitierung von Körperfunktionen zur strukturellen Sekundärprophylaxe bei chronischen Langzeitpatienten Zertifikatsprüfung Schriftlicher Befund (Hypothesen, Parameter, Zielformulierung nach ICF) und Behandlungsplanung eines Fallbeispiels; auszuarbeiten im dritten Modul und Abgabe am vorletzten Kurstag Optional: Hausarbeit am Patienten in Form einer Videodokumentation mit Darstellung des Patientenproblems, einer Therapiesequenz und des Ergebnisses Praktische Prüfung am Probanden auf Grundlage des Fallbeispiels (Dauer: 20 Minuten) Schriftliche Prüfung (Dauer: 1 Stunde)

Kursnummer PNF3-ING1-2701
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Gebühr: 670,00 €
Early Bird - Tennisellenbogen – oder doch der Digastricus? OEX, Zungenbein und HWS im Fokus der Therapie
Mo. 11.01.2027 07:30
Online
OEX, Zungenbein und HWS im Fokus der Therapie

Diese Weiterbildung zum Thema Ellenbogen und Digastricus bietet einen fundierten Einblick in die funktionelle Anatomie und Biomechanik der oberen Extremität und beleuchtet zugleich deren enge Verknüpfung mit der Halswirbelsäule sowie dem Zungenbein. Ziel ist es, komplexe Zusammenhänge verständlich darzustellen und ein praxisnahes Verständnis zu fördern, das besonders bei der Differenzierung von Beschwerden im Ellenbogen von großer Bedeutung ist. Durch das flexible Online-Format lässt sich das erworbene Wissen gut in den beruflichen Alltag integrieren und in eigenem Tempo vertiefen. Im Verlauf der Weiterbildung werden die funktionellen Beziehungen zwischen Ellenbogen, Digastricus und der Halswirbelsäule anschaulich vermittelt. Dabei wird deutlich, wie stark diese Strukturen miteinander interagieren und welche Auswirkungen dies auf Diagnostik und Therapie haben kann. Ein besonderer Fokus liegt auf der Betrachtung funktioneller Ketten, die häufig übersehen werden, in der Praxis jedoch entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung sein können. So entsteht ein erweitertes Verständnis für Beschwerdebilder, die nicht isoliert betrachtet werden sollten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der strukturierten Herangehensweise an die Befundung. Verschiedene Testverfahren werden vorgestellt und praxisnah erläutert, sodass sie direkt angewendet werden können. Die Kombination aus theoretischem Hintergrundwissen und konkreten Fallbeispielen erleichtert den Transfer in den therapeutischen Alltag. Dadurch gewinnen Teilnehmende mehr Sicherheit in ihrer klinischen Entscheidungsfindung und können Behandlungen gezielter planen. Kursinhalte Funktionelle Biomechanik der oberen Extremität sowie die Bedeutung von Zungenbein und Halswirbelsäule für die Therapie Schnelltestung und differenzierte Befundung als Grundlage therapeutischer Entscheidungen Befundorientierte Behandlungsansätze anhand praxisnaher Fallbeispiele Zusammenfassung Diese Weiterbildung verbindet zentrale Inhalte aus Anatomie, Biomechanik und klinischer Praxis zu einem klar strukturierten Lernkonzept. Sie unterstützt dabei, komplexe Zusammenhänge besser zu verstehen und Beschwerden im Bereich des Ellenbogens differenziert zu betrachten. Besonders das Zusammenspiel von Ellenbogen, Halswirbelsäule und Zungenbein eröffnet neue Perspektiven für Diagnostik und Therapie und trägt dazu bei, Behandlungsansätze nachhaltiger und effektiver zu gestalten. Bitte beachten: Dieser Kurs findet Online statt, das heißt. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.

Kursnummer WEBEBTH2701
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Gebühr: 59,00 €
N.A.P.-Ausbildung - Fachtherapeut für Neuro-Orthopädische Therapie N.A.P.® Module 1/2: Kompaktkurs
Mi. 13.01.2027 10:00
Hannover
Module 1/2: Kompaktkurs

Die N.A.P.®-Methode verbindet Erkenntnisse aus Orthopädie und Neurologie zu einem ganzheitlichen Bewegungskonzept. Funktionelle Aktivität dient als Grundlage, um Körperfunktionen zu verbessern und strukturelle Anpassungsprozesse anzuregen. Patientinnen und Patienten werden aktiv in den Lernprozess eingebunden. Als interdisziplinärer Ansatz wird N.A.P.® in zahlreichen therapeutischen Bereichen eingesetzt – von der neurologischen Rehabilitation bis hin zur sportphysiotherapeutischen Prävention. Der Kurs vermittelt, wie neurophysiologische Mechanismen und manualtherapeutische Techniken sinnvoll kombiniert werden. Behandlungsspektrum Chronische Schmerzbilder: Migräne, Tinnitus, Schwindel, Fibromyalgie Orthopädische Diagnosen: Arthrosen, Bandscheibenvorfälle, Endoprothetik, CMD Traumatische Verletzungen: Band-/Kapselschäden, Schleudertrauma, Plexusverletzungen Neurologische Störungen: Schlaganfall, MS, SHT, Parkinson Beeinträchtigte Vitalfunktionen: Atmung, Schlucken, Nahrungsaufnahme Die Weiterbildung ist stark praxisorientiert (70 %). Theorieinhalte dienen unmittelbar der Anwendung am Patienten. Ausbildungsaufbau Modul 1: LWS, Becken & untere Extremität – 25 FP Modul 2: HWS, BWS, Kiefer & obere Extremität – 25 FP Modul 3: Klinisches Modul – 40 FP Inhalte Modul 1 Dynamischer Übergang vom Stand zur Fortbewegung Gangklassifikation nach N.A.P. Optimierte Hebe- und Bückmuster Eigentraining in variablen Trainingsformen Inhalte Modul 2 Greif- und Haltefunktionen Stütz- und Belastungsaktivitäten Kopf- und Schultergürtelkontrolle Selbsttraining für Alltag und Therapie

Kursnummer NAP12-H1-2701
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Gebühr: 760,00 €
Parkinson Behandlung nach N.A.P.
Do. 14.01.2027 19:00
Online

Inhalte: Tremor, Rigidität, Brady- und Hypokinese Krankheitsspezifische Tests und Assessments zur Dokumentation der motorischen und kognitiven Leistungsfähigkeit Atmung, Sprechen und Schlucken Posturale Kontrolle und Sturzprophylaxe Set up wird von der NAP-Akademie aus übertragen

Kursnummer WEBPK2701
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Gebühr: 59,00 €
Early Bird - Talus oder N. Ischiadicus? Clinical Reasoning für die Untere Extremität nach N.A.P.
Mo. 18.01.2027 07:30

Kursinhalte: Funktionelle Biomechanik der UEX sowie Verbindungen zum Becken / Beckenboden / Zwerchfell / Halswirbelsäule Schnelltestung und Differenzierung für die Therapie Befundorientierte Behandlungssequenzen und diverse Fallbeispiele

Kursnummer WEBEBTNI2701
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Gebühr: 59,00 €
PNF in der Ergotherapie
Mo. 18.01.2027 09:00
Schwerin

Die propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation (PNF) ist ein Konzept, welches durch gezielte Handgriffe innerhalb einer Aktivität, wie z.B. beim Anziehen, das motorische Lernen fördert. Der Patient erhält durch die verschiedenen Techniken das notwendige Feedback über Rezeptoren (propriozeptives System), um das Wiedererlernen einer Aktivität zu erleichtern. Kursinhalte: 1. PNF-Prinzipien und -Techniken 2. Rumpf- und Schulterblattkontrolle 3. PNF-Muster der oberen Extremität 4. ADL: Transfers, Stützen, Greifen, Intimpflege 5. Fazilitation der mimischen und der Atemmuskulatur Geeignet ist dieser Kurs für Ergotherapeuten die in der Neurologie tätig sind oder neurologisch interessiert sind. Der Kurs vertieft die "Grundprinzipien" des PNF-Konzeptes. Ausreichende Übungszeiten können Sicherheit im Umgang mit dem Neuerlernten geben. Der Kurs ist überwiegend praktisch gestaltet und enthält viele Hinweise zu den Alltagsproblemen unserer Patienten. Nach Abschluss ist jeder Therapeut fähig, das Erlernte direkt am Patienten umzusetzen und anzuwenden.

Kursnummer PNFE-SW-2701
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Gebühr: 540,00 €
Prüfungskurs Fachtherapeut N.A.P.®
Mo. 18.01.2027 10:00
Berlin

Prüfungskurs Im 2 tägigen Prüfungskurs zur Anerkennung zum Neuro-Orthopädischen Fachtherapeuten befinden sich die Teilnehmer während des gesamten Kurses in Prüfungssituation. Sie werden unter dem Aspekt des problemorientierten Lernens supervidiert und bewertet. Kursinhalte : Vorstellung individueller Fallbeispiele auf Grundlage des Clinical Reasoning kurzfristige Behandlungsansätze entwickeln und begründen langfristige Strategien für Patienten entwickeln, begründen und diskutieren Mitzubringen ist: eine Videodokumentation der Alltagsbedürfnisse ihres Patienten eine schriftliche Ausarbeitung der klinischen Hypothesen und Tests/Parameter die schriftliche Therapiezielformulierung nach der Internationalen Klassifikation von Funktion (ICF; WHO 2000) die schriftliche Therapieplanung über mindestens 3 Übungen eine Videodokumentation einer Therapieeinheit dieser Übungen Es erfolgt zudem eine schriftliche Lernkontrolle mit 15 Fragen. Alle Prüfungsteile sind erfolgreich bestanden beim Erlangen von 65 % der Kompetenzfähigkeit. Zielgruppe Therapeuten, die sich im Fachbereich Neuro-Orthopädie spezialisieren und zertifizieren möchte.

Kursnummer NAP4-B1-2701
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Gebühr: 290,00 €
Aktivität für Spastizität nach N.A.P.
Mi. 20.01.2027 10:00

Seit, Mitte der 1980er Jahren ist es wissenschaftlich erwiesen, dass Lernen auf Aktivitätsebene erfolgt. Dies bedeutet, dass zur Erlangung einer Fähigkeit im Alltag, z.B. einen Gegenstand mit der Hand zu greifen oder eine Treppe zu steigen, das Trainieren der hierfür benötigten Körperstrukturen und -funktionen - Handgelenksbeweglichkeit oder Kraft der Oberschenkelmuskulatur – nicht genügt, um Lernen zu ermöglichen. Eine absolute Voraussetzung für die Festigung des geübten ist, dass der Lernende mit einem für ihn relevanten Problem konfrontiert wird, genügend Aufmerksamkeit während der Versuche sein motorisches Problem zu lösen aufrechterhält, und Erfolg dabei erlebt. Kursinhalte Definition von Spastik Definition des „Upper Motor Neuron Syndromes“ (UMNS) Ursachen spastischer Zustände Pathophysiologische Modelle Einfluss psycho-emotionaler Zustände auf den Tonus Variabilität klinischer Erscheinungsbilder Standardisierte Befunderhebung und Therapiedokumentation Auslöse- und Verstärkungsfaktoren von Spastik Formulieren von Behandlungszielen und individuelle Therapieplanung Besonderheiten von Schlaganfall, MS, infantile Cerebralparese und Querschnittslähmung

Kursnummer AFS-B1-2701
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Gebühr: 360,00 €
Spastischer Tortecollis Behandlung nach N.A.P
Mi. 20.01.2027 19:00

Der spastische Torticollis ist eine neurologische Bewegungsstörung, die zu unwillkürlichen Muskelanspannungen, Fehlhaltungen und Einschränkungen der Kopfbeweglichkeit führen kann. In dieser praxisorientierten Fortbildung lernen die Teilnehmer, die neuromuskulären Zusammenhänge besser zu verstehen und gezielte therapeutische Maßnahmen abzuleiten. Im Mittelpunkt stehen die exzentrische Muskelfunktion, die Bedeutung der Hirnnerven und die therapeutische Differentialdiagnostik. Anhand klinischer Fallbeispiele werden praxisnahe Behandlungsansätze der N.A.P. Therapie vermittelt, um die Kopfkontrolle und funktionelle Bewegungsfähigkeit gezielt zu unterstützen. Kursinhalte: Die Bedeutung der exzentrischen Muskelfunktion für die Kopfkontrolle Die Funktion der Hirnnerven verstehen Therapeutische Differentialdiagnostik Klinische Fallbeispiele Die N.A.P. Therapie

Kursnummer WEBSTO2701
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Gebühr: 59,00 €
PNF in der Ergotherapie
Sa. 23.01.2027 09:00
Hannover

Die propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation (PNF) ist ein Konzept, welches durch gezielte Handgriffe innerhalb einer Aktivität, wie z.B. beim Anziehen, das motorische Lernen fördert. Der Patient erhält durch die verschiedenen Techniken das notwendige Feedback über Rezeptoren (propriozeptives System), um das Wiedererlernen einer Aktivität zu erleichtern. Kursinhalte: 1. PNF-Prinzipien und -Techniken 2. Rumpf- und Schulterblattkontrolle 3. PNF-Muster der oberen Extremität 4. ADL: Transfers, Stützen, Greifen, Intimpflege 5. Fazilitation der mimischen und der Atemmuskulatur Geeignet ist dieser Kurs für Ergotherapeuten die in der Neurologie tätig sind oder neurologisch interessiert sind. Der Kurs vertieft die "Grundprinzipien" des PNF-Konzeptes. Ausreichende Übungszeiten können Sicherheit im Umgang mit dem Neuerlernten geben. Der Kurs ist überwiegend praktisch gestaltet und enthält viele Hinweise zu den Alltagsproblemen unserer Patienten. Nach Abschluss ist jeder Therapeut fähig, das Erlernte direkt am Patienten umzusetzen und anzuwenden.

Kursnummer PNFE-H1-2701
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Gebühr: 540,00 €
Early Bird - Cervicale Instabilität – wenn das Fundament wackelt Funktionelle Anatomie, Stabilisationsmechanismen und klinische Bedeutung der HWS
Mo. 25.01.2027 07:30
Online
Funktionelle Anatomie, Stabilisationsmechanismen und klinische Bedeutung der HWS

Die Weiterbildung zur cervikalen Instabilität vermittelt ein fundiertes Verständnis für die Stabilität und Funktion der Halswirbelsäule. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich eine verminderte Stabilität sowohl strukturell als auch funktionell bemerkbar macht und welche Auswirkungen daraus im therapeutischen Alltag entstehen können. Dabei werden zentrale Ursachen und typische Beschwerdebilder ebenso beleuchtet wie praxisrelevante Ansätze zur Einschätzung und Behandlung. Die Inhalte sind klar aufgebaut und verbinden theoretische Grundlagen mit nachvollziehbaren Beispielen aus der Praxis. Im Verlauf der Fortbildung erhalten Teilnehmende einen differenzierten Einblick in die komplexen Zusammenhänge innerhalb der Halswirbelsäule. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der funktionellen Anatomie und deren Bedeutung für stabile Bewegungsabläufe. Ergänzend dazu wird erläutert, wie sich reaktive und präaktive Stabilisationsmechanismen voneinander unterscheiden und welchen Einfluss sie auf Kontrolle und Koordination haben. Diese Betrachtung ermöglicht ein tieferes Verständnis dafür, wie Stabilität aktiv unterstützt werden kann und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Verbindung zwischen Halswirbelsäule und Schluckfunktion. Die Weiterbildung zeigt auf, welche Wechselwirkungen bestehen und wie sich funktionelle Einschränkungen in diesem Bereich auswirken können. Dadurch entsteht ein ganzheitlicher Blick, der über rein mechanische Zusammenhänge hinausgeht und zusätzliche therapeutische Perspektiven eröffnet. Die strukturierte Vermittlung der Inhalte sorgt dafür, dass sich das Wissen direkt in den beruflichen Alltag übertragen lässt. Durch das Online-Format ist eine flexible Teilnahme möglich, wodurch sich die Fortbildung gut in den individuellen Zeitplan integrieren lässt. Die Lernumgebung ist klar gegliedert und unterstützt ein fokussiertes Arbeiten an den einzelnen Themenbereichen. Insgesamt bietet diese Weiterbildung eine ausgewogene Kombination aus theoretischem Hintergrund und praxisnahen Überlegungen, die dabei hilft, bestehende Kenntnisse gezielt zu erweitern. Inhalte Funktionelle Anatomie der Halswirbelsäule Unterschied zwischen reaktiver und präaktiver Stabilisation Möglichkeiten zur Stabilisation der Halswirbelsäule Bedeutung der Halswirbelsäule für den Schluckvorgang Zusammenfassend schafft die Weiterbildung eine solide Grundlage für das Verständnis funktioneller Zusammenhänge im Bereich der Halswirbelsäule. Die Kombination aus strukturiertem Wissen und praktischer Relevanz ermöglicht eine sinnvolle Vertiefung für den therapeutischen Kontext und unterstützt eine differenzierte Herangehensweise im Umgang mit entsprechenden Beschwerdebildern. Bitte beachten: Dieser Kurs findet Online statt, das heißt. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.

Kursnummer WEBEBCMD2701
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Gebühr: 59,00 €
Behandlung intensivmedizinischer Patient:innen nach N.A.P.
Fr. 29.01.2027 15:00
Hamburg

Behandlung intensivmedizinischer Patient:innen nach N.A.P. Das Arbeiten auf Intensivstation ist komplex und erfordert eine interprofessionelle Zusammenarbeit, um eine ganzheitliche Therapie zu gewährleisten. Im Forderung der Therapie auf Intensivstation steht unter anderem das Thema (Früh-)Mobilisation, das Sekretmanagement, die Unterstützung des Weanings sowie die Prävention und/oder Behandlung von insbesondere sekundären Dysphagien und Bewegungsstörungen. Der Kurs richtet sich an alle Therapeut:innen, die auf Intensivstation tätig sind. Es soll allen Disziplinen einen Einblick in die Behandlungsmöglichkeit nach der Therapiemethode der N.A.P. (Neuroorthopädische Aktivitätsabhängige Plastizität) und der Manuellen Schlucktherapie nach N.A.P. auf Intensivstation geben. Das Ziel ist es einerseits Wissen zum Thema motorischen Lernen auf neurologischen und insbesondere auch nicht-neurologischen Intensivstationen zu vermitteln, sowie Behandlungsmöglichkeiten zu erlernen, die das Weaning und die Bewegungskoordination sowie die Dysphagiebehandlung auf Intensivstation unterstützen. Es handelt sich um einen interprofessionellen Kurs, der darauf abzielt den einzelnen Berufsgruppen fachübergreifendes Wissen zu vermitteln, um gemeinsam in Co-Therapien und/oder auch in Einzeltherapien ein ganzheitlich Behandlung intensivpflichtiger Patient:innen zu ermöglichen. Kursinhalte Basiswissen: motorisches Lernen, neuronale Plastizität auf der neurologischen und nicht-neurologischen Intensivstation Zusammenhang von Bewegungsstörungen, respiratorischen Insuffizienzen und Dysphagie „Bewegungsphysiologie“ Welche Rollen spielen OPs, Beatmung, Kognition und (Früh-)Mobilisation bei Bewegungsstörungen oder im Rahmen des Weanings Wie gestalte ich einen für Patient:innen „lehrreichen“ Transfer? Bauchlage: Warum? Und wie kann ich dies als Therapeut:in im Intensivsetting bewältigen? Behandlungstechniken von atem-, bewegungs- und schluckrelevanten muskulären Strukturen zu behandelnde Strukturen sind bspw.: Atemhilfsmuskulatur und das Zwerchfell perihyoidalen Muskulatur (Schluckmuskulatur) kopf- und rumpfaufrichtende Muskulatur

Kursnummer BIP-HH2-2701
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Gebühr: 400,00 €
Querschnittsyndrom Weiterbildung Querschnittsyndrom
Mo. 01.02.2027 10:00
Berlin
Weiterbildung Querschnittsyndrom

Dieser Kurs ist als Online- oder Präsenzvariante buchbar. Die Fortbildung Querschnittsyndrom – Behandlung nach N.A.P. bietet einen strukturierten Ansatz, die Mobilität und Alltagskompetenz von Patienten mit Querschnittsyndrom zu fördert. Sobald das Rückenmark durch traumatische, entzündliche oder degenerative Erkrankungen beeinträchtigt ist, treten motorische und sensorische Störungen auf, die den Alltag der Betroffenen erheblich beeinträchtigen. Zu Beginn steht die Förderung der Mobilität im Vordergrund, so dass sich die Patienten möglichst selbstständig fortbewegen können. Im Verlauf ist es häufig erforderlich Kompensationstechniken zu erlernen, um bestimmte Alltagstätigkeiten wieder durchführen zu können. Sekundärschäden gilt es zu vermeiden, weswegen Therapeuten hier besonders gefragt sind Maßnahmen durchzuführen, die mittel- und langfristig die Mobilität gewährleisten. Die Kursteilnehmenden lernen objektive Messungen zur Dokumentation, Handlungsempfehlungen und Therapiestrategien für Patienten mit Querschnittsyndrom sowie spazifisches Muskel- und Techniktraining für die Mobilität zu durchzuführen. Des Weiteren lernen sie Basale Funktionen wie Schlucken, Atmen, Lagerungen, Umlagerungen, Waschen, Anziehen zu fördern und die befundgerechte Auswahl der Therapiemethoden zu treffen, um Sekundärschäden vermeiden zu können. Kursinhalte: Querschnittlähmungen unterschiedlicher Höhe Transfers je nach Schädigungshöhe Alltagstraining auch unter Einbeziehung von Kompensationsmechanismen Umgang mit spastischen/schlaffen Lähmungen Roboter-assistierte Bewegungstherapie Zusammenfassung: Die Fortbildung Querschnittsyndrom N.A.P. vermittelt relevante Methoden zur ganzheitlichen Betreuung von Patienten mit Querschnittsyndrom. Durch die Verknüpfung von objektiven Messungen, Mobilitätstraining und kompensatorischen Techniken erhalten Teilnehmende ein umfassendes Weiterbildungskonzept, das mittel- und langfristig die Lebensqualität ihrer Patienten verbessert. Bitte beachten: Dieser Kurs findet hybrid statt, das heißt, er wird sowohl Online als auch in Präsenz angeboten. Daher ist folgendes zu beachten: Der Kurs wird über die Plattform “Zoom” übertragen, daher bitte im Vorfeld diese App auf den Desktop laden und sich kurz darüber informieren. Das Herunterladen der App ist ausschlaggebend für die Bildqualität des Kurses. Eine funktionsfähige Kamera wie auch ein funktionsfähiges Mikrofon muss vorhanden sein. Du musst spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn im Warteraum sein. Praktische Inhalte können gezeigt wie auch vorgeführt werden (optisch) aber vom Referenten haptisch nicht kontrolliert werden. Die “Online-Teilnehmer” können sich jederzeit freischalten und wie ein “Präsenz-Teilnehmer” Ihre Fragen/Antworten in den Raum stellen. Der Referent kann während des Unterrichts nicht auf den Chat achten, daher bitten wir die Teilnehmer das Mikrofon zu nutzen.

Kursnummer Quer-B5-2702
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Gebühr: 380,00 €
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30.10.26 13:46:22